Fenderhalter, mal ganz anders ….

Bei uns in der Redaktion ist ein heftiger Lagerkampf ausgebrochen: Die Meinung zu diesem Artikel (ins Programm bei AWN oder nicht) gehen weit auseinander.

Von “Platz eins für “Equipment, was die Welt nicht braucht” bis zu “das wird der Renner für unsere Motorbootskipper”.

 

Was meint Ihr dazu ???

 

 

 

 

 

 

 

Hier der (noch nicht ganz ernst gemeinte) Katalogtext:

Jetzt neu – so bleibt der Rumpf ohne Kratzer und die Reling immer auf Hochglanz !

Klassischer Fenderhalter in edler Optik. Echtes Elchleder, besonders strapazierfähig durch 3-fach-Gerbung. Vierfach vernäht, wetterfest durch neuartige Permanentversiegelung. Integrierte Schnellverstellung der Leinenlänge mit praktischem Einhand-Schnellverschluss (da bricht kein Designer-Fingernagel mehr ab !). Erhältlich in 3 klassischen Farben (preussisch – blau, bordeaux-rot, lawn-green). Polsterung und Auflage aus naturbelassener neuseeländischer Schafwolle, rückfettend. Selbstverständlich aus ökologischer Tierhaltung.

Integrierte Schonung und Politur ihrer wertvollen Reling. Optional mit geprägtem und koloriertem Schiffsnamen.

Nicht nur für Nachtaktive…

…sondern auch für alle, bei denen es manchmal länger dauert. Man weiß ja nie, ob der Wind einen rechtzeitig vor der Dämmerung zurück bringt.

Kürzlich sprachen wir mit dem Skipper eines Überführungstörns, der mit seiner kleinen und nicht sehr erfahrenen Crew eine Nachtfahrt hinter sich hatte. Das Wetter erforderte mehrmals „alle Mann an Deck!“, -Segelmanöver-.  Wie gut, dass der Skipper die Fallenstopper und Fock-Holepunkte mit unserem selbstleuchtenden Beschriftungskit ausgerüstet hatte. Die noch verschlafene Mannschaft hatte so keine Mühe, den Anweisungen des Skippers schnell und ohne langes Suchen zu folgen. Den verzweifelten Ausruf: “Oh Shit – das war ja das Großfall….oder so ähnlich” haben ja viele von uns sicher schon mal an Bord gehört.

Das AWN Set von 22 selbstklebenden Bezeichnungen für Fallstopper, 28 Aufklebern für die Nummerierung von Fockschienenholepunkte, sowie Hinweisschilder für Gasventile  lässt keine Beschriftungswünsche offen und jeder findet so die richtige Schot. Der Nachtleuchteffekt aktiviert sich durch Tages- oder Kunstlicht und hält über acht Stunden an. Die auf Sicherheitsfolie gedruckten Aufkleber enthalten keine radioaktiven Substanzen und sind wetter-, frost und seewasserfest.

Zum Shop

“Die Kombination von Fallstopperbezeichnung und Holepunktmarkierungen ist nicht nur für  Regattayachten ideal. Auch Charteryachten profitieren beim Segeltrimm am Tag und in der Nacht von den klaren Beschriftungen”, meint Markus Heyseler, verantwortlicher Produktmanager bei A.W. Niemeyer.

/hg

Rettung in der Not

Wenn man Sie braucht sind Sie da! Egal wie schlimm die Situation ist – die gut ausgebildeten Helfer der DGzRS sind immer zu Stelle. Alleine im letzten Jahr haben die Einheiten der Rettungsflotte insgesamt 2106 Einsätze durchgeführt, wovon  1182 für den Wassersport waren.

Allerdings gab es einen Einsatzbericht, der besonders erwähnenswert ist und den wir im Folgenden abdrucken.

 

Rettung aus dem Brandungsgürtel vor Darßer Ort

Der Westsüdwest-Sturm weht mit Stärke neun und bis zu 90 km/h Windgeschwindigkeit, als die Situation an Bord des kleinen Motorkajütbootes lebensgefährlich wird. „Vor uns, hinter uns, neben uns: Ich habe nur noch Wasser gesehen“, erinnert sich Dieter Clasen an bange Momente in den Wellentälern. Bei mehreren Metern Seegang geraten er und seine Tochter Inga Roland am Abend des 29. August 2011 vor dem Darßer Weststrand in eine von Seeleuten besonders gefürchtete Situation: auf Legerwall.

„Brummer“ ist ein zuverlässiges Neun-Meter-Boot. Gebaut als schiffseigenes Rettungsboot hat Clasen viel Vertrauen vor allem in den soliden Rumpf. Am morgen brechen er (70) und seine Tochter (47) nach einem Verwandtenbesuch in Altefähr / Rügen auf, um bei vorhergesagten vier bis fünf Windstärken gegenan den Heimathafen Wismar anzusteuern. „ Ich wusste, dass mein Boot das abkann“, sagt Clasen. Doch es kommt anders. Das Wetter schlägt um. Abends stehen neun Beaufort am Darßer Weststrand. Mit seinem 50-PS-Motor hat „Brummi“ gegenan keine Chance. Bei schlechter Sicht drückt der auflandige Sturm das Boot soweit unter Land, dass es sich nicht mehr aus eigener Kraft freiarbeiten kann – es tanzt auf und ab, wird zum Spielball der Wellen. Legerwall nennen Seeleute diese gefährliche Situation.

Im Brandungsgürtel wirft Clasen Anker. Es gibt kein Vor und Zurück mehr. „Hätten wir den Anker wieder eingeholt, wären wir gestrandet“, schildert er. Trotzdem hat er noch Vertrauen in sein Boot. „Ich hätte die Nacht an Bord verbracht, aber meine Tochter…“Inga Roland kämpft mit schwerer Seekrankheit. Sie verliert mehr Flüssigkeit als die trinken kann. Die Situation wird gefährlich. Clasen hat kein Funkgerät an Bord. Via Handy telefoniert er mit seinem Sohn. Der fackelt nicht lange: Anruf in der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS.

Gegen 19.25 Uhr schrillt auf dem Seenotkreuzer THEO FISCHER/Station Darßer Ort die Alarmglocke. Jeder der vier Rettungsmänner an Bord weiß sofort: Die bevorstehende Fahrt wird alles andere als ein Spaziergang. Rettungen aus der Brandung gehörten schon immer zu den schwierigsten und gefährlichsten Einsätzen der Seenotretter. Alle DGzRS-Einheiten sind deshalb so gebaut, dass sie auch heftige Grundstöße und – Berührungen überstehen: Man weiß ja nie…

Die THEO FISCHER kämpft sich vor Darßer Ort durch hohe Wellen. Trotzdem dauert die Suche vergleichsweise kurz – nicht zuletzt dank der ausgeprägten Revierkenntnis der Seenotretter. Keine 100 Meter vor dem Darßer Weststrand finden sie das kleine Boot, dass im nur 1,5 Meter tiefen Wasser regelrecht tanzt.

Der schwierigste Teil des Einsatzes steht den Seenotrettern jedoch noch bevor. Mit dem flachgehenden Tochterboot STRÖPER nähern sie sich dem Havaristen. Die Übernahme des Skippers und seiner Tochter gestaltet sich schwierig. Dank immer wieder geübter Handgriffe benötigt die erfahrene Tochterboot – Besatzung dennoch nur drei Anläufe, bis die beiden sicher an Bord sind. Zurück geht es auf den Seenotrettungskreuzer.

Die freiwilligen Seenotretter der Station Prerow/Wieck, die sich mit ihrem geländegängigen Allradfahrzeug strandseitig der Unfallstelle genähert hatten, um das Unternehmen von Land aus abzusichern, übernehmen im Nothafen Darßer Ort die völlig erschöpften, durchnässten und unter Schock stehenden Geretteten – nicht ohne bereits trockene Kleidung und eine Unterkunft für die Nacht organisiert zu haben. „Die Hilfsbereitschaft der Seenotretter, auch später an Land, war grenzenlos groß. Ihnen allen gilt unser aufrichtiger Dank!“, ist Clasen noch heute erleichtert. Sein Vertrauen in das zurückgelassene Boot „Brummer“ bestätigte sich: Nach dem Sturm fuhr er es völlig unbeschädigt selbst sicher nach Wismar.

Erneut hat sich bei diesem Einsatz die Notwendigkeit gezeigt, gerade in diesem Bereich der Ostseeküste ein DGzRS – Station vorzuhalten, von der aus die Seenotretter in Notfällen unmittelbar und schnell eingreifen können.

AWN-Kunden und Freunde wissen es: Wir unterstützen die Seenotretter schon seit vielen Jahren und werden das auch gern weiterhin tun.

Die Seenotretter sind immer dankbar für ihre Unterstützung!

Der Vegesacker Ruderverein macht es vor: Schwimmhilfen oder Rettungswesten sind für Ruderer beim Wintertraining pflicht

AWN ist natürlich Mitglied im Fachverband Seenotrettungsmittel (FSR). In diesem Zusammenhang erreichte uns folgende Meldung, die wir natürlich gerne unterstützen.

Ralf-Thomas Rapp, Vorsitzender des Fachverband Seenot-Rettungsmittel e. V. (FSR), findet, die in der Satzung verankerte Vorschrift, dass zumindest während des Wintertrainings Rettungswesten beziehungsweise Schwimmhilfen angelegt werden müssen vorbildlich.

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„Wir freuen uns, dass ein derart umsichtiges Verhalten  auch ohne gesetzliche Vorgaben erreicht werden konnte“, so Rapp weiter. Der FSR legt allen anderen Ruder- und Kanuvereinen nahe, ähnliche Regelungen zu treffen. Der FSR-Vorsitzende sagte: „Steht die Vorschrift in der Satzung, befindet sich der Vereinsvorstand bei Unglücksfällen in punkto Haftung auf der sicheren Seite.“  Auch die anderen Bremer Vereine wie der Ruderclub Hansa, der Bremer Ruderclub v. 1882 und der Bremer Sport-Club, Abteilung Rudern wollen ihre Ruderordnungen mit dem Passus ergänzen oder haben es bereits getan:  Beim Winterrudern  vom 15. November bis 15. März müssen alle Sportlerinnen und Sportler unter 18 Jahren Rettungswesten angelegt haben. Den Älteren wird das Tragen der Westen sehr empfohlen.

Die Dienstgruppe Sportschifffahrt der Direktion Wasserschutz- und Verkehrspolizei Bremen hat in der jüngsten Zeit erhebliche Anstrengungen unternommen, um Ruderer auf die Problematik aufmerksam zu machen. Dazu Polizeioberkommissar Holger Knauer: „Wir hatten zahlreiche Unfälle verzeichnen müssen, bei denen Ruderer ins kalte Wasser stürzten. Zwar kam es nicht zu schlimmen Personenschäden, doch die Ereignisse waren Grund genug, in die Informationsoffensive zu gehen“.

Holger Knauer hält automatische Rettungswesten für sinnvoll, wenn Ruderer, Kajak- oder Kanufahrer allein unterwegs ist. Bei Fahrten mit mehreren Personen sollten zumindest Schwimmhilfen angelegt werden. Die Wasserschutzpolizei Bremen schult die Vereinsmitglieder im Rahmen ihrer „Skippers Sicherheitstipps“.

Dormagen unter der Lupe


Jonas Banken vom Grevenbroicher Tageblatt hat vor kurzem die awn Filiale unter die Lupe  genommen und geschrieben…. 

Peng! – Laut knallt es, als Burkhard Nyssen an der Reißleine der tiefroten Rettungsweste zieht. Kaum zwei Sekunden später ist sie vollständig aufgeblasen und der Wartungstechniker kann mit seiner Arbeit beginnen. Im Hinterzimmer von AWN, Boots- und Yachtausrüster im Gewerbegebiet Top-West, überprüft der 45-jährige neben Schwimmwesten auch große Rettungsinseln. “Es ist wichtig, dass im Ernstfall die Taschenlampe genug Batterien hat, die Raketen funktionieren und Kleber vorhanden ist, falls die Insel beim von Bord gehen ein Loch bekommt”, erklärt er die Überprüfung der Standardausrüstung einer Offshore-Rettungsinsel. Über 50 solcher zeltähnlichen Schlauchboote und mehr als 1000 Schwimmwesten wartet Nyssen jährlich, wobei auch Vereine und die Dormagener Feuerwehr zu seinen Kunden gehören.

Währenddessen wird vorn im Laden von der Bootstoilette, über den Neoprenanzug bis zum 12-Volt-Fernseher alles angeboten. “Auf dem Schiff hat man schließlich nur eine Batterie als Stromlieferant, dafür müssen die Geräte extra ausgelegt sein”, sagt der Techniker. Nyssens Kollege Frank Grunert ist seit vier Jahren Teil des 9-köpfigen Teams im Geschäft. Der 41-jährige hat sein Hobby zum Beruf gemacht, denn seit dem sechsten Lebensjahr ist er auf Segelbooten zu Hause. “Meine Erfahrung hilft mir, mich in die Probleme der Kunden hinein zu versetzen”, sagt er. Am meisten werden im Geschäft derzeit Farben, Lacke und Schutzmittel verkauft, denn viele der Schiffsbesitzer bringen ein altes Boot wieder in Schuss. Neben dem unbedingt nötigen Equipment bekommt man aber auch Komfortgegenstände, wie Schuhe mit rutschfesten Sohlen, wasserfeste Jacken für Jung und Alt oder bruchsichere Wassergläser, die selbst bei hohem Wellengang ganz bleiben. Dabei kommen die Kunden nicht nur aus Deutschland. Auch Franzosen, Niederländer und Belgier zieht es ins Gewerbegebiet zum Bootsausrüster. Ausschlaggebend für den Standort Dormagen war die Nähe zu Köln und Düsseldorf, sowie zum Rhein und zu den Niederlanden, als sich AWN im Mai 2004 hier niederließ. Der Bootsausrüster, der in zehn Städten seine Filialen hat, sieht sich mit dem Geschäft in Dormagen auch als Dienstleister. “Neben Schwimmwesten und Rettungsinseln warten und reinigen wir auch Bootssegel”, sagt Nyssen. Die sind vom Salz und Sand oft schmutzig und verlieren dadurch ihre Aerodynamik.

Um Ostern herum beginnt wieder die Segelsaison. Das merken die Mitarbeiter schon jetzt, denn viele Bootsbesitzer bringen ihre Schiffe auf Vordermann. Dazu gehört auch die Schwimmwesten warten zulassen, wie die gefüllte Werkstatt des Wartungstechnikers beweist.

Wir freuen uns natürlich sehr über solch “gute Presse” und möchten ergänzen: Nicht nur in Dormagen können Sie Ihrer Rettungswesten überprüfen lassen, in allen unseren Filialen wird dieser Service angeboten.


/hg

Skipper/Eigner dringend gesucht!

Helfen Sie mit und unterstützen Sie das sozialpädagogische Projekt von sunshine4kids für Kinder und Jugendliche in Not. Auch A.W. Niemeyer unterstützt die Hoffnungsflotte mit Geld und Sachspenden.

Bei diesem großartigen und in der Form auch noch nie stattgefundenen Event sollen vom 10.08.2012 – 17.08.2012 über 100 junge TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland auf 16 Schiffen starten – ein Boot für jedes Bundesland.
Den Kinder und Jugendlichen, die an Krebs erkrankt, Heimkinder oder Pflegekinder sind, soll ein Erlebnis geschenkt werden, welches sich prägend und richtungweisend für ihre Zukunft auswirken kann. Indem sunshine4kids ihnen eine fröhliche und unbeschwerte Zeit an Bord beschert, können die Kids die Sorgen und Probleme des Alltags hinter sich lassen, das Erlebte mit Hilfe von Pädagogen und Psychologen verarbeiten und neue Freundschaften schließen.

Haben Sie Lust vom 10.08. – 17.08.2012 die Hoffnungsflotte als Skipper, oder Eigner auf dem Ijsselmeer zu begleiten?  Es werden dringend noch Boote gesucht, die das Projekt unterstützen. 

Internationale Bodenseewoche in Konstanz vom 31. Mai – 3. Juni

Auch wenn es für die meisten von uns nicht grad “um die Ecke” ist, möchten wir hier auf eine besondere Veranstaltung hinweisen. Nicht nur die vielen Traditionsboote, sondern auch das besondere Flair am Bodensee sind doch allemal eine Reise wert. Für 4 Tage ist der historische Altstadthafen von Konstanz Kulisse für eine der ältesten und bedeutendsten Wassersportveranstaltungen zwischen Kiel und Genua.

Seit mehr als 100 Jahren hat sich die Internationale Bodenseewoche als gesellschaftlicher Treffpunkt von Wassersport-Enthusiasten und Oldtimerliebhabern in der Region etabliert. Jedes Jahr zum Start der Wassersportsaison nutzen über 1000 Teilnehmer und knapp 80.000 Besucher diese einzigartige Plattform für Begegnungen und sportlichen Wettkampf.

Ein buntes Hafentreiben mit kulturellen und sportlichen Veranstaltungen – Segelregatten, Ruderwettkämpfen, Wasserski-Cups, Hafenkonzerten und Shows – lädt zum gemütlichen Flanieren ein. Über 150 klassische Mahagoni-Yachten, moderne Hightech-(Carbon)-Racer und Renn-Katamarane, schnittige Motorboote und historische Dampfboote sowie funkelnde Oldtimer-Automobile lassen den Konstanzer Hafen in südländisch maritimem Flair erstrahlen.

Wir wünschen der Veranstaltung und allen Besuchern viel Spaß.

Euer AWN-Team.

 

AWN gratuliert Jan Müller !

45 Jahre lang bei einer Firma zu arbeiten, das ist heutzutage ganz sicher ein eher seltenes Jubiläum.

1967 begann Jan Müller (61) seine Ausbildung bei A.W. Niemeyer in Hamburg zum Groß- und Aussenhandelskaufmann. Nach einem kurzen Zwischenstop bei der Bundeswehr startete er 1972 seine Karriere bei AWN im Einkauf. Bereits 1995 wurde er stellvertretener Filialleiter der damaligen Filiale in unserem Hauptgeschäft am Hamburger Rödingsmarkt, einer Adresse, die damals allen Skippern im Norden als “Seglermeile” bekannt war.

 

Seit 2003 ist Jan Müller in unserem Flagshipstore der Spezialist für Sicherheit und Tauwerk. Dort schätzen ihn seine langjährigen Kunden auch heute noch wegen seiner kompetenten und persönlichen Beratung.

Auf die Frage, was ihn denn dazu bewegt habe AWN so lange die Treue zu halten, sagte er: “… die Branche ist faszinierend und die Firma ist auch ein wenig zu meiner Familie geworden.”

Jan Müller hat seine Ausbildung noch zu Zeiten der Rechnungsstellung mit der Lochkarte gemacht. Heute zieht er lässig seine Artikel über den Scanner und bedient natürlich auch völlig selbstverständlich den Computer.

Wir freuen uns mit unserem Kollegen und gratulieren ganz herzlich.

/hg

 

 

Neuer Markt für Bavaria-Yachtbau

Wie wir aus gut unterrichteten Kreisen erfahren haben, will nun auch BAVARIA, die größte deutsche Serienwerft aus Giebelstadt,  in den boomenden Markt der Fahrten-Katamarane vordringen.

Dr. Jens Ludmann, CEO von Bavaria, will dieses Konzept insbesondere in Asien vorantreiben. Bavaria hat dort einen ernormen Markt ausgemacht, der allerdings durch die kulturellen Besonderheiten geprägt ist. Dies stellt die Werft vor völlig neue Herausforderungen. “Eine erste Design-Studie liegt uns bereits vor und für die Motorvariante sind die Pläne schon sehr weit gediehen, bei den Seglern arbeitet man allerdings noch sehr intensiv am Rigg. Auch wir sind natürlich sehr gespannt, wie das endgültige Modell aussehen wird…”, sagte uns Herr Dr. Ludmann am 1.4.2012 bei einem Interview in unserer BLOG-Redaktion. 

Auch beim Bundesverband Wassersportwirtschaft (hier im Bild Jürgen Tracht, Geschäftsführer des BVWW) wird die Entwicklung aufmerksam verfolgt. “China könnte für die deutschen Yachtbauer ein hochinteressanter Markt werden, wenn es denn gelingt, die Besonderheiten der asiatischen Kunden in der Bauform der Yachten zu berücksichtigen. Wir haben deshalb bereits Kontakt mit der KPC aufgenommen und hoffen, dass wir schon in diesem Jahr, im Rahmen eines Kulturabkommens, den Partnern in Peking die Vorteile einer Zusammen-arbeit mit den deutschen Mitgliedsfirmen nahe bringen können. Es ist ja durchaus so, dass das Label <Made in Germany> auch heute noch in aller Welt einen außergewöhnlich guten Ruf hat. Allerdings müssen wir auch bereit sein, neue Konzepte in Design und Technik zu realisieren. 

“Dies sehen wir bei AWN auch so, immerhin sind wir als Ausrüster ja bereits seit 1745 für die christliche Seefahrt tätig und werden uns natürlich auch den Anforderungen anderer Kulturen (siehe unser Buch: ZEN und die Kunst ein Schiff zu segeln) stellen” so Michael Ortmüller, Geschäftsführer von A.W. Niemeyer.

 /mo

AWN war auch mal eine Reederei ….

Noch im 17. Jahrhundert bezeichnete das Wort REEDER einen Schiffsausrüster oder Befrachter. (mittelniederländisch: -reder, zu -reden = bereiten, ausrüsten) Erst ab etwa Mitte des 18. Jh. wurde daraus die Bezeichnung für eine Vereinigung von Eigentümern von (Handels-) Schiffen. Heute: REEDER, der, >> Eigentümer eines Schiffes, das ihm zum Erwerb durch die Seefahrt dient.

(Quelle: Dietmar Bartz, Seemannssprache)