Signalwaffen: Pro und Kontra

Einen sehr schönen Beitrag zu diesem Thema haben wir kürzlich bei Bobby Schenk gefunden, dem wir über die Jahre hin freundschaftlich verbunden sind. Er schreibt in seinem Blog: “ Alle diese Maßnahmen, die keinerlei Erlaubnis bedürfen (UKW-Funk ausgenommen), sind viel effektiver als eine rote Kugel am Himmel. Und wer immer noch sicherheitshalber einen roten Feuerwerkskörper für notwendig erachtet, kann sich einen Nico-Signalgeber mit roter Munition für 30 Euro anschaffen, der dann auch den Himmel rot erleuchtet, zwar nicht so hell und so hoch wie eine Signalpistole, dafür aber ohne jede Genehmigung im Yachtzubehörladen zu erwerben. Kurzum, unter diesen Umständen ist heute eine Signalpistole auf einer Yacht ein höchst überflüssiger Ausrüstungsgegenstand.”

Es lohnt sich, den Artikel aufmerksam zu lesen.

http://www.yacht.de/schenk/n004/inwind16.html

 

 

Save the Date / Termin vormerken

Also bei mir ist ja (fast) so: Alles was nicht im Kalender steht findet nicht statt !  :-)

Deshalb also hier noch mal eine Erinnerung für Euch:

Wassersportsaison 2012

Der allererste klitzekleine Ausblick auf die kommende Saison war gestern schon mal bei AWN in Hamburg auf dem Hof zu sehen. 

Unser Veranstaltungspavillon wird in der Wassersportwelt 2012 bei einer ganzen Reihe von Top-Events, Regatten, Ausstellungen und Regionalveranstaltungen anzutreffen sein. Einen genauen Veranstaltungskalender gibt es demnächst auch hier im Blog.

 

 

Fashion Stop-Over

Gestern hatte unser Wassersportzentrum in Hamburg Gäste aus der Fashion-Branche. Das Team von Ocean One (Design und Marketing) war vor Ort und wollte bei der Gelegenheit gleich mal sehen, wie sich der neue Ocean One Shop bei AWN so macht.

Im Gespräch mit Kunden und Mitarbeitern konnten sich unsere Nachbarn und  Modemacher davon überzeugen, dass AWN für die neue Ocean One Kollektion der richtige Partner ist.

Das Team war begeistert von der liebevollen Ausstattung und dem Engagement unserer Modeberaterinnen und konnte denn auch gleich einige Anregungen vom Point of Sale mitnehmen.

Anschließend wurde noch ein Wettbewerb gestartet: Gibt es eigentlich auch einen hübscheren Begriff für unsere “treudeutsche” Umkleidekabine? Mal sehen, vielleicht helfen unsere Blog-Leser….  :-)

Nun warten wir alle auf besseres Wetter und hoffen, dass der neue Shop bei unseren Kunden gut ankommt und das maritime Flair schon mal ein wenig Beach-Feeling aufkommen lässt.

/mo

Fotos: AWN

 

 

 

 

 

 

Rückblicke und Einblicke

Die BOOT Düsseldorf liegt nun schon einige Wochen zurück und es ist seither in diesem Zusammenhang bereits viel über Boote, Yachten, Trendsportarten, Segler und Motorbootfahrer, Zubehör und Ausrüstung und natürlich auch über Besucherzahlen und Konjunkturprognosen geschrieben worden. Wir wollen heute einen sehr persönlichen Rückblick auf dieses, für uns Wassersportler ja wichtige Event, wagen.

Offiziell hatte die Messeleitung ja einen kleinen Rückgang der Besucherzahl im

Vergleich zur Boot 2011 gemeldet. So richtig glauben konnten wir das aber nicht!

Bei Öffnung der Tore war der Ansturm,  jedenfalls an den Wochenenden, beträchtlich.

Aber fangen wir mal mit dem an, was uns alle vermutlich am meisten interessiert. Die Yachten!

Es gab, wie immer, kleine und große, schnelle und behäbige, schöne und weniger schöne Schiffe und wir beschränken uns daher mal auf unsere höchstpersönliche Favoritenliste. Und wir machen es dabei wie alle anderen auch: Völlig losgelöst von jeder Frage nach Bezahlbarkeit und Realismus geben wir hier unsere Tagträume und Gedankenspielereien wieder.

 

Ist sie nicht ein Traum von einem Segelschiff. Nicht grad ein 1€-Schnäppchen, aber gemessen an dem, was man noch vor einigen Jahren für eine Yacht dieser Größenordnung hätte hinblättern müssen, eben doch im wahren Sinn des Wortes preiswert. Über die Inneneinrichtung von Wohnungen kann mann ja trefflich streiten. Bei Schiffen übrigens auch und so ist es wohl gut, dass Eignerwünsche erfüllt werden und man nicht etwa nehmen muss, was auf der Messe ausgestellt wird.

    

Eine völlig andere Klasse, aber aus unserer Sicht ein ebenfalls großartiges Schiff, auch aus französischer Fertigung, hat uns aber dann doch (Schluß mit der Träumerei) etwas mehr interessiert.

Wir haben ja gedacht Hanse und Bavaria wären die wahren Meister der Innenraum-optimierung – aber die Kollegen aus Frankreich haben das in diesem Jahr getoppt. So viel Raum unter Deck auf 37 Fuß, das muss erst mal einer nachmachen. Und das bei einem Fahrtenschiff, welches wir uns wegen seiner Eignung als Ausbildungsyacht für unsere Mitarbeiter und AZUBI´s durchaus auch für AWN vorstellen könnten. Wäre dort nicht ein allbekanntes Problem: Bei Yachten gilt wie im Automobilbereich – es kostet am Ende nicht das was oben auf der Preisliste steht.  

Das es auch anders geht zeigt dieses Beispiel aus dem Motorbootbereich:  

Ein schicker Flitzer zum Komplettpreis, ready to go boating, sozusagen.

Ein weiteres Highlight in Düsseldorf war das diesjährige Blauwasserseminar von und mit Sönke Roever, der seine Erfahrungen aus einer Weltumrundung an ambitionierte Fahrtensegler weitergibt. Die Gewinner unseres Facebook-Wettbewerbs Sebastian Aßhoff und Jens Mach (hier zusammen mit Sönke Roever)

hatten die Teilnahme gewonnen und Sebastian hat uns dazu folgendes geschrieben:

” Das Blauwasserseminar war von Anfang bis zum Ende sehr interessant und wurde aufgrund der Themenvielfalt in den 2 Tagen nie langweilig. Vor über 200 Teilnehmern wurde über Themen, wie „Auswahl der geeigneten Yacht“, „Medizin an Bord“, über das „Blauwasser-Wetter“, bis hin zum „Energiemanagement auf einer Yacht“ referiert. Hervorzuheben waren hier besonders die Praxisbeispiele durch Sönke Roever. Hautnah wurde den Zuhörern über die Planung und den Erfahrungen der Blauwasserreise berichtet. „Was für eine Ausrüstung benötige ich“, „welche Kosten kommen auf mich zu“ und „wie optimiere ich diese direkt auf meine Bedürfnisse“. Auch nicht technische Themen, wie „der Bordalltag“ oder „das Leben unterwegs“, hatten einen großen Unterhaltungswert. Sehr schön waren die vielen Fotobeispiele während der Präsentation, die alle Teilnehmer direkt in das „Blauwasserleben“ beförderte.

Fast alle Themen sind natürlich auch für den „kleinen“ Törn zu gebrauchen, daher werde ich versuchen, möglichst viele Informationen bei der nächsten Törnplanung zu berücksichtigen. Eins wurde hier klar. Eine Blauwasserreise sollte man nicht „blauäugig“ angehen, sondern bedarf es einer sehr ordentlichen Vorbereitung und Planung. Das Seminar war wirklich super und hat mir sehr viel Spaß bereitet.

Vielen Dank an Sönke Roever, die anderen Referenten und an AWN !”
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Dem ist fast nichts hinzuzufügen, außer vielleicht der Ergänzung, 
dass auch der Wetter-Vortrag von Dr. Meeno Schrader einfach sehr beeindruckend war. Insbesondere die innertropische Konvergenzzone hatte es uns angetan. :-)
Die vielen Möglichkeiten mit Sönke und den anderen Referenten zu diskutieren wurden von den Teilnehmern gern und reichlich genutzt. Wegen der großen Nachfrage wurde das Seminar am zweiten Wochenende nochmals durchgeführt und somit konnten insgesamt fast 500 Teilnehmer von den Erfahrungen von Sönke und seinen Ko-Referenten profitieren.
   
Eine gelungene Veranstaltung, die wir von AWN sehr gern unterstützt haben.
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Aber nicht nur für die “Großen” wurde etwas geboten, auf der BOOT!
                           
         
Sehr gefallen hat offensichtlich allen auch das maritime Klassenzimmer. Es war einfach nett anzuschauen mit welchen Spaß und Elan die Kinder und mit welchem Engagement die Betreuer das Thema “Leben auf und im Wasser” aufgegriffen haben.
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Kinder spielten in diesem Jahr auf der BOOT ohnehin eine besondere Rolle bei uns! Wir haben hier im Blog ja schon über das Projekt <sunshine4kids> berichtet und sparen uns daher eine erneute Erklärung, um was es sich dabei handelt. Das nun auf der BOOT 2012, die Taufe für das erste Schiff der sog. “Hoffnungsflotte” zelebriert werden konnte, war für alle Beteiligten ein großer Erfolg und die beiden AWN- Gesellschafter Christoph Kroschke (mitte) und Michael Ortmüller (links) freuten sich bei der Scheckübergabe an die Initiatorin des Projektes Gaby Schäfer (rechts).

Die Kroschke Stiftung für Kinder unterstützt künftig die “Hoffnungsflotte” und ermöglicht so Kindern und Jugendlichen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, im Sommer eine tolle Woche auf einer Segelyacht zu verleben. Hier sollen sie Kraft schöpfen und schöne Erfahrungen machen. Übrigens hat der TV-Coach und Sozialpädagoge Thomas Sonnenburg, bekannt aus der RTL-Doku “Die Ausreißer -  der Weg zurück” das Schiff auf den Namen “Sunshine” getauft. Zahlreiche Kinder und Jugendliche  aus ganz Deutschland, möglichst aus allen Bundesländern, sollen bei dem Projekt des Vereins gemeinsam als große Flotte segeln. In diesem Jahr geht es ans Ijsselmeer und an die Nordsee. Dabei sollen Vorurteile über Bord geworfen und Freundschaften quer über alle Bundesländer und soziale Grenzen hinweg geschlossen werden. Die Flotte wird begleitet von Fachkräften mit pädagogischer Erfahrung, rund 130 Jugendliche sollen mit dabei sein und auch der von uns zur Verfügung gestellte AWN-Tender.

 

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Ein Höhepunkt ganz anderer Art fand während der “Düsselboot” außerhalb des Messegeländes statt. Der Jahr Top Special Verlag, der U. A, auch die Fachzeitung <segeln> herausbringt hatte in einem sehr urigen Ambiente zur Verleihung des diesjährigen “segeln Award” geladen.
      
In einer Umgebung von wunderschönen Oldtimern haben sich die Preisträger und die Gäste aus der Boating-Szene abseits vom Messetrubel einen Abend lang wohl gefühlt.
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Natürlich kamen auch wieder die weniger spektakulären Themen wie “Knoten üben” ,
die Jugendarbeit
diverse Fachvorträge (hier erklärt unser Herr Dohrmann gerade eine AWN-Rettungsweste und danach gab´s einen Aufblaswettbewerb),
und natürlich auch Kurioses….
nicht zu kurz.
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Es waren wieder einmal anstregende Tage in Düsseldorf. Aber auch schöne Erlebnisse mit interessierten Kunden, strahlenden Kinderaugen, spannenden Gesprächen und vielen kleinen Träumereien und Hoffnungen für die nächste Saison auf, am, im und manchmal auch unter Wasser.
/moFotos: AWN

 

Für unsere Power-Boat-Freunde und Race-Fans.

Save the Date !  15. bis 17. Juni 2012 

Das Red Rock Race ist eine gemeinsame Ausfahrt einer Interessengemeinschaft von Offshore Powerboot Enthusiasten. Der Austragungsort Helgoland mit seiner Düne bietet hierfür eine hervorragende Umgebung und Kulisse. (Die rasanten Bilder sind während des SBA Pokerrun 2011 entstanden. © Sven Wiese.)

Aber zunächst geht es am 14. Juni von Bremerhaven über eine Distanz von 50 Seemeilen zu Deutschlands einziger Hochseeinsel, nämlich nach Helgoland. Das Rennen startet dann am nächsten Tag und führt in  Achten um Oberland und Düne. Gut zwei Stunden wird das Spektakel dauern und nach dem Einlaufen wird sich zeigen, wer die wirklich guten Karten hat.

Das Red Rock Race ist der 1. Pokerrun, der offshore auf der Nordsee durchgeführt wird. In Deutschland werden seit dem Jahr 2003, damals erstmalig auf dem Rhein, regelmäßig solche Rennen durchgeführt. Im Vordergrund steht selbstverständlich die Leidenschaft zu Hubraum und Leistung in Verbindung mit der Geschwindigkeit auf dem Wasser. Dennoch wird der Gewinner bei einem Pokerrun eben nicht durch die schwarzweiß karierte Flagge ermittelt, sondern durch ein Pokerblatt, welches an 5 Checkpoints den Crews übergeben wird. Am Ende gilt: Das Team mit dem höchsten Pokerblatt gewinnt.

Also Termin eintragen und auf gutes Wetter hoffen. Das AWN-Team wünscht viel Spaß!