Wie wir aus gut unterrichteten Kreisen erfahren haben, will nun auch BAVARIA, die größte deutsche Serienwerft aus Giebelstadt, in den boomenden Markt der Fahrten-Katamarane vordringen.

Dr. Jens Ludmann, CEO von Bavaria, will dieses Konzept insbesondere in Asien vorantreiben. Bavaria hat dort einen ernormen Markt ausgemacht, der allerdings durch die kulturellen Besonderheiten geprägt ist.
Dies stellt die Werft vor völlig neue Herausforderungen. “Eine erste Design-Studie liegt uns bereits vor und für die Motorvariante sind die Pläne schon sehr weit gediehen, bei den Seglern arbeitet man allerdings noch sehr intensiv am Rigg. Auch wir sind natürlich sehr gespannt, wie das endgültige Modell aussehen wird…”, sagte uns Herr Dr. Ludmann am 1.4.2012 bei einem Interview in unserer BLOG-Redaktion.
Auch beim Bundesverband Wassersportwirtschaft (hier im Bild Jürgen Tracht, Geschäftsführer des BVWW) wird die Entwicklung aufmerksam verfolgt. “China könnte für die deutschen Yachtbauer ein hochinteressanter Markt werden, wenn es denn gelingt, die Besonderheiten der asiatischen Kunden in der Bauform der Yachten zu berücksichtigen. Wir haben deshalb bereits Kontakt mit der KPC aufgenommen und hoffen, dass wir schon in diesem Jahr, im Rahmen eines Kulturabkommens, den Partnern in Peking die Vorteile einer Zusammen-arbeit mit den deutschen Mitgliedsfirmen nahe bringen können. Es ist ja durchaus so, dass das Label <Made in Germany> auch heute noch in aller Welt einen außergewöhnlich guten Ruf hat. Allerdings müssen wir auch bereit sein, neue Konzepte in Design und Technik zu realisieren.
“Dies sehen wir bei AWN auch so, immerhin sind wir als Ausrüster ja bereits seit 1745 für die christliche Seefahrt tätig und werden uns natürlich auch den Anforderungen anderer Kulturen
(siehe unser Buch: ZEN und die Kunst ein Schiff zu segeln) stellen” so Michael Ortmüller, Geschäftsführer von A.W. Niemeyer.
Erst ab etwa Mitte des 18. Jh. wurde daraus die Bezeichnung für eine Vereinigung von Eigentümern von (Handels-) Schiffen. Heute: REEDER, der, >> Eigentümer eines Schiffes, das ihm zum Erwerb durch die Seefahrt dient.








Besonders erfreut war ich, bei genauerer Betrachtung der Titelseite festzustellen, das auf dem Foto mein eigenes Schiff, eine Beneteau Oceanis 361, beim letzjährigen Zuwasserlassen (Ende April) nach Antifouling & Rumpfpolitur in Punat / Kroatien darauf zu erkennen ist!! Bei zigtausend Yachten an der kroatischen Küste mehr als ein Glückstreffer, wie ich finde.





