Dormagen unter der Lupe


Jonas Banken vom Grevenbroicher Tageblatt hat vor kurzem die awn Filiale unter die Lupe  genommen und geschrieben…. 

Peng! – Laut knallt es, als Burkhard Nyssen an der Reißleine der tiefroten Rettungsweste zieht. Kaum zwei Sekunden später ist sie vollständig aufgeblasen und der Wartungstechniker kann mit seiner Arbeit beginnen. Im Hinterzimmer von AWN, Boots- und Yachtausrüster im Gewerbegebiet Top-West, überprüft der 45-jährige neben Schwimmwesten auch große Rettungsinseln. “Es ist wichtig, dass im Ernstfall die Taschenlampe genug Batterien hat, die Raketen funktionieren und Kleber vorhanden ist, falls die Insel beim von Bord gehen ein Loch bekommt”, erklärt er die Überprüfung der Standardausrüstung einer Offshore-Rettungsinsel. Über 50 solcher zeltähnlichen Schlauchboote und mehr als 1000 Schwimmwesten wartet Nyssen jährlich, wobei auch Vereine und die Dormagener Feuerwehr zu seinen Kunden gehören.

Währenddessen wird vorn im Laden von der Bootstoilette, über den Neoprenanzug bis zum 12-Volt-Fernseher alles angeboten. “Auf dem Schiff hat man schließlich nur eine Batterie als Stromlieferant, dafür müssen die Geräte extra ausgelegt sein”, sagt der Techniker. Nyssens Kollege Frank Grunert ist seit vier Jahren Teil des 9-köpfigen Teams im Geschäft. Der 41-jährige hat sein Hobby zum Beruf gemacht, denn seit dem sechsten Lebensjahr ist er auf Segelbooten zu Hause. “Meine Erfahrung hilft mir, mich in die Probleme der Kunden hinein zu versetzen”, sagt er. Am meisten werden im Geschäft derzeit Farben, Lacke und Schutzmittel verkauft, denn viele der Schiffsbesitzer bringen ein altes Boot wieder in Schuss. Neben dem unbedingt nötigen Equipment bekommt man aber auch Komfortgegenstände, wie Schuhe mit rutschfesten Sohlen, wasserfeste Jacken für Jung und Alt oder bruchsichere Wassergläser, die selbst bei hohem Wellengang ganz bleiben. Dabei kommen die Kunden nicht nur aus Deutschland. Auch Franzosen, Niederländer und Belgier zieht es ins Gewerbegebiet zum Bootsausrüster. Ausschlaggebend für den Standort Dormagen war die Nähe zu Köln und Düsseldorf, sowie zum Rhein und zu den Niederlanden, als sich AWN im Mai 2004 hier niederließ. Der Bootsausrüster, der in zehn Städten seine Filialen hat, sieht sich mit dem Geschäft in Dormagen auch als Dienstleister. “Neben Schwimmwesten und Rettungsinseln warten und reinigen wir auch Bootssegel”, sagt Nyssen. Die sind vom Salz und Sand oft schmutzig und verlieren dadurch ihre Aerodynamik.

Um Ostern herum beginnt wieder die Segelsaison. Das merken die Mitarbeiter schon jetzt, denn viele Bootsbesitzer bringen ihre Schiffe auf Vordermann. Dazu gehört auch die Schwimmwesten warten zulassen, wie die gefüllte Werkstatt des Wartungstechnikers beweist.

Wir freuen uns natürlich sehr über solch “gute Presse” und möchten ergänzen: Nicht nur in Dormagen können Sie Ihrer Rettungswesten überprüfen lassen, in allen unseren Filialen wird dieser Service angeboten.


/hg

Skipper/Eigner dringend gesucht!

Helfen Sie mit und unterstützen Sie das sozialpädagogische Projekt von sunshine4kids für Kinder und Jugendliche in Not. Auch A.W. Niemeyer unterstützt die Hoffnungsflotte mit Geld und Sachspenden.

Bei diesem großartigen und in der Form auch noch nie stattgefundenen Event sollen vom 10.08.2012 – 17.08.2012 über 100 junge TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland auf 16 Schiffen starten – ein Boot für jedes Bundesland.
Den Kinder und Jugendlichen, die an Krebs erkrankt, Heimkinder oder Pflegekinder sind, soll ein Erlebnis geschenkt werden, welches sich prägend und richtungweisend für ihre Zukunft auswirken kann. Indem sunshine4kids ihnen eine fröhliche und unbeschwerte Zeit an Bord beschert, können die Kids die Sorgen und Probleme des Alltags hinter sich lassen, das Erlebte mit Hilfe von Pädagogen und Psychologen verarbeiten und neue Freundschaften schließen.

Haben Sie Lust vom 10.08. – 17.08.2012 die Hoffnungsflotte als Skipper, oder Eigner auf dem Ijsselmeer zu begleiten?  Es werden dringend noch Boote gesucht, die das Projekt unterstützen. 

Internationale Bodenseewoche in Konstanz vom 31. Mai – 3. Juni

Auch wenn es für die meisten von uns nicht grad “um die Ecke” ist, möchten wir hier auf eine besondere Veranstaltung hinweisen. Nicht nur die vielen Traditionsboote, sondern auch das besondere Flair am Bodensee sind doch allemal eine Reise wert. Für 4 Tage ist der historische Altstadthafen von Konstanz Kulisse für eine der ältesten und bedeutendsten Wassersportveranstaltungen zwischen Kiel und Genua.

Seit mehr als 100 Jahren hat sich die Internationale Bodenseewoche als gesellschaftlicher Treffpunkt von Wassersport-Enthusiasten und Oldtimerliebhabern in der Region etabliert. Jedes Jahr zum Start der Wassersportsaison nutzen über 1000 Teilnehmer und knapp 80.000 Besucher diese einzigartige Plattform für Begegnungen und sportlichen Wettkampf.

Ein buntes Hafentreiben mit kulturellen und sportlichen Veranstaltungen – Segelregatten, Ruderwettkämpfen, Wasserski-Cups, Hafenkonzerten und Shows – lädt zum gemütlichen Flanieren ein. Über 150 klassische Mahagoni-Yachten, moderne Hightech-(Carbon)-Racer und Renn-Katamarane, schnittige Motorboote und historische Dampfboote sowie funkelnde Oldtimer-Automobile lassen den Konstanzer Hafen in südländisch maritimem Flair erstrahlen.

Wir wünschen der Veranstaltung und allen Besuchern viel Spaß.

Euer AWN-Team.

 

AWN gratuliert Jan Müller !

45 Jahre lang bei einer Firma zu arbeiten, das ist heutzutage ganz sicher ein eher seltenes Jubiläum.

1967 begann Jan Müller (61) seine Ausbildung bei A.W. Niemeyer in Hamburg zum Groß- und Aussenhandelskaufmann. Nach einem kurzen Zwischenstop bei der Bundeswehr startete er 1972 seine Karriere bei AWN im Einkauf. Bereits 1995 wurde er stellvertretener Filialleiter der damaligen Filiale in unserem Hauptgeschäft am Hamburger Rödingsmarkt, einer Adresse, die damals allen Skippern im Norden als “Seglermeile” bekannt war.

 

Seit 2003 ist Jan Müller in unserem Flagshipstore der Spezialist für Sicherheit und Tauwerk. Dort schätzen ihn seine langjährigen Kunden auch heute noch wegen seiner kompetenten und persönlichen Beratung.

Auf die Frage, was ihn denn dazu bewegt habe AWN so lange die Treue zu halten, sagte er: “… die Branche ist faszinierend und die Firma ist auch ein wenig zu meiner Familie geworden.”

Jan Müller hat seine Ausbildung noch zu Zeiten der Rechnungsstellung mit der Lochkarte gemacht. Heute zieht er lässig seine Artikel über den Scanner und bedient natürlich auch völlig selbstverständlich den Computer.

Wir freuen uns mit unserem Kollegen und gratulieren ganz herzlich.

/hg