Nicht nur für Nachtaktive…

…sondern auch für alle, bei denen es manchmal länger dauert. Man weiß ja nie, ob der Wind einen rechtzeitig vor der Dämmerung zurück bringt.

Kürzlich sprachen wir mit dem Skipper eines Überführungstörns, der mit seiner kleinen und nicht sehr erfahrenen Crew eine Nachtfahrt hinter sich hatte. Das Wetter erforderte mehrmals „alle Mann an Deck!“, -Segelmanöver-.  Wie gut, dass der Skipper die Fallenstopper und Fock-Holepunkte mit unserem selbstleuchtenden Beschriftungskit ausgerüstet hatte. Die noch verschlafene Mannschaft hatte so keine Mühe, den Anweisungen des Skippers schnell und ohne langes Suchen zu folgen. Den verzweifelten Ausruf: “Oh Shit – das war ja das Großfall….oder so ähnlich” haben ja viele von uns sicher schon mal an Bord gehört.

Das AWN Set von 22 selbstklebenden Bezeichnungen für Fallstopper, 28 Aufklebern für die Nummerierung von Fockschienenholepunkte, sowie Hinweisschilder für Gasventile  lässt keine Beschriftungswünsche offen und jeder findet so die richtige Schot. Der Nachtleuchteffekt aktiviert sich durch Tages- oder Kunstlicht und hält über acht Stunden an. Die auf Sicherheitsfolie gedruckten Aufkleber enthalten keine radioaktiven Substanzen und sind wetter-, frost und seewasserfest.

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“Die Kombination von Fallstopperbezeichnung und Holepunktmarkierungen ist nicht nur für  Regattayachten ideal. Auch Charteryachten profitieren beim Segeltrimm am Tag und in der Nacht von den klaren Beschriftungen”, meint Markus Heyseler, verantwortlicher Produktmanager bei A.W. Niemeyer.

/hg

Rettung in der Not

Wenn man Sie braucht sind Sie da! Egal wie schlimm die Situation ist – die gut ausgebildeten Helfer der DGzRS sind immer zu Stelle. Alleine im letzten Jahr haben die Einheiten der Rettungsflotte insgesamt 2106 Einsätze durchgeführt, wovon  1182 für den Wassersport waren.

Allerdings gab es einen Einsatzbericht, der besonders erwähnenswert ist und den wir im Folgenden abdrucken.

 

Rettung aus dem Brandungsgürtel vor Darßer Ort

Der Westsüdwest-Sturm weht mit Stärke neun und bis zu 90 km/h Windgeschwindigkeit, als die Situation an Bord des kleinen Motorkajütbootes lebensgefährlich wird. „Vor uns, hinter uns, neben uns: Ich habe nur noch Wasser gesehen“, erinnert sich Dieter Clasen an bange Momente in den Wellentälern. Bei mehreren Metern Seegang geraten er und seine Tochter Inga Roland am Abend des 29. August 2011 vor dem Darßer Weststrand in eine von Seeleuten besonders gefürchtete Situation: auf Legerwall.

„Brummer“ ist ein zuverlässiges Neun-Meter-Boot. Gebaut als schiffseigenes Rettungsboot hat Clasen viel Vertrauen vor allem in den soliden Rumpf. Am morgen brechen er (70) und seine Tochter (47) nach einem Verwandtenbesuch in Altefähr / Rügen auf, um bei vorhergesagten vier bis fünf Windstärken gegenan den Heimathafen Wismar anzusteuern. „ Ich wusste, dass mein Boot das abkann“, sagt Clasen. Doch es kommt anders. Das Wetter schlägt um. Abends stehen neun Beaufort am Darßer Weststrand. Mit seinem 50-PS-Motor hat „Brummi“ gegenan keine Chance. Bei schlechter Sicht drückt der auflandige Sturm das Boot soweit unter Land, dass es sich nicht mehr aus eigener Kraft freiarbeiten kann – es tanzt auf und ab, wird zum Spielball der Wellen. Legerwall nennen Seeleute diese gefährliche Situation.

Im Brandungsgürtel wirft Clasen Anker. Es gibt kein Vor und Zurück mehr. „Hätten wir den Anker wieder eingeholt, wären wir gestrandet“, schildert er. Trotzdem hat er noch Vertrauen in sein Boot. „Ich hätte die Nacht an Bord verbracht, aber meine Tochter…“Inga Roland kämpft mit schwerer Seekrankheit. Sie verliert mehr Flüssigkeit als die trinken kann. Die Situation wird gefährlich. Clasen hat kein Funkgerät an Bord. Via Handy telefoniert er mit seinem Sohn. Der fackelt nicht lange: Anruf in der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS.

Gegen 19.25 Uhr schrillt auf dem Seenotkreuzer THEO FISCHER/Station Darßer Ort die Alarmglocke. Jeder der vier Rettungsmänner an Bord weiß sofort: Die bevorstehende Fahrt wird alles andere als ein Spaziergang. Rettungen aus der Brandung gehörten schon immer zu den schwierigsten und gefährlichsten Einsätzen der Seenotretter. Alle DGzRS-Einheiten sind deshalb so gebaut, dass sie auch heftige Grundstöße und – Berührungen überstehen: Man weiß ja nie…

Die THEO FISCHER kämpft sich vor Darßer Ort durch hohe Wellen. Trotzdem dauert die Suche vergleichsweise kurz – nicht zuletzt dank der ausgeprägten Revierkenntnis der Seenotretter. Keine 100 Meter vor dem Darßer Weststrand finden sie das kleine Boot, dass im nur 1,5 Meter tiefen Wasser regelrecht tanzt.

Der schwierigste Teil des Einsatzes steht den Seenotrettern jedoch noch bevor. Mit dem flachgehenden Tochterboot STRÖPER nähern sie sich dem Havaristen. Die Übernahme des Skippers und seiner Tochter gestaltet sich schwierig. Dank immer wieder geübter Handgriffe benötigt die erfahrene Tochterboot – Besatzung dennoch nur drei Anläufe, bis die beiden sicher an Bord sind. Zurück geht es auf den Seenotrettungskreuzer.

Die freiwilligen Seenotretter der Station Prerow/Wieck, die sich mit ihrem geländegängigen Allradfahrzeug strandseitig der Unfallstelle genähert hatten, um das Unternehmen von Land aus abzusichern, übernehmen im Nothafen Darßer Ort die völlig erschöpften, durchnässten und unter Schock stehenden Geretteten – nicht ohne bereits trockene Kleidung und eine Unterkunft für die Nacht organisiert zu haben. „Die Hilfsbereitschaft der Seenotretter, auch später an Land, war grenzenlos groß. Ihnen allen gilt unser aufrichtiger Dank!“, ist Clasen noch heute erleichtert. Sein Vertrauen in das zurückgelassene Boot „Brummer“ bestätigte sich: Nach dem Sturm fuhr er es völlig unbeschädigt selbst sicher nach Wismar.

Erneut hat sich bei diesem Einsatz die Notwendigkeit gezeigt, gerade in diesem Bereich der Ostseeküste ein DGzRS – Station vorzuhalten, von der aus die Seenotretter in Notfällen unmittelbar und schnell eingreifen können.

AWN-Kunden und Freunde wissen es: Wir unterstützen die Seenotretter schon seit vielen Jahren und werden das auch gern weiterhin tun.

Die Seenotretter sind immer dankbar für ihre Unterstützung!

Dormagen unter der Lupe


Jonas Banken vom Grevenbroicher Tageblatt hat vor kurzem die awn Filiale unter die Lupe  genommen und geschrieben…. 

Peng! – Laut knallt es, als Burkhard Nyssen an der Reißleine der tiefroten Rettungsweste zieht. Kaum zwei Sekunden später ist sie vollständig aufgeblasen und der Wartungstechniker kann mit seiner Arbeit beginnen. Im Hinterzimmer von AWN, Boots- und Yachtausrüster im Gewerbegebiet Top-West, überprüft der 45-jährige neben Schwimmwesten auch große Rettungsinseln. “Es ist wichtig, dass im Ernstfall die Taschenlampe genug Batterien hat, die Raketen funktionieren und Kleber vorhanden ist, falls die Insel beim von Bord gehen ein Loch bekommt”, erklärt er die Überprüfung der Standardausrüstung einer Offshore-Rettungsinsel. Über 50 solcher zeltähnlichen Schlauchboote und mehr als 1000 Schwimmwesten wartet Nyssen jährlich, wobei auch Vereine und die Dormagener Feuerwehr zu seinen Kunden gehören.

Währenddessen wird vorn im Laden von der Bootstoilette, über den Neoprenanzug bis zum 12-Volt-Fernseher alles angeboten. “Auf dem Schiff hat man schließlich nur eine Batterie als Stromlieferant, dafür müssen die Geräte extra ausgelegt sein”, sagt der Techniker. Nyssens Kollege Frank Grunert ist seit vier Jahren Teil des 9-köpfigen Teams im Geschäft. Der 41-jährige hat sein Hobby zum Beruf gemacht, denn seit dem sechsten Lebensjahr ist er auf Segelbooten zu Hause. “Meine Erfahrung hilft mir, mich in die Probleme der Kunden hinein zu versetzen”, sagt er. Am meisten werden im Geschäft derzeit Farben, Lacke und Schutzmittel verkauft, denn viele der Schiffsbesitzer bringen ein altes Boot wieder in Schuss. Neben dem unbedingt nötigen Equipment bekommt man aber auch Komfortgegenstände, wie Schuhe mit rutschfesten Sohlen, wasserfeste Jacken für Jung und Alt oder bruchsichere Wassergläser, die selbst bei hohem Wellengang ganz bleiben. Dabei kommen die Kunden nicht nur aus Deutschland. Auch Franzosen, Niederländer und Belgier zieht es ins Gewerbegebiet zum Bootsausrüster. Ausschlaggebend für den Standort Dormagen war die Nähe zu Köln und Düsseldorf, sowie zum Rhein und zu den Niederlanden, als sich AWN im Mai 2004 hier niederließ. Der Bootsausrüster, der in zehn Städten seine Filialen hat, sieht sich mit dem Geschäft in Dormagen auch als Dienstleister. “Neben Schwimmwesten und Rettungsinseln warten und reinigen wir auch Bootssegel”, sagt Nyssen. Die sind vom Salz und Sand oft schmutzig und verlieren dadurch ihre Aerodynamik.

Um Ostern herum beginnt wieder die Segelsaison. Das merken die Mitarbeiter schon jetzt, denn viele Bootsbesitzer bringen ihre Schiffe auf Vordermann. Dazu gehört auch die Schwimmwesten warten zulassen, wie die gefüllte Werkstatt des Wartungstechnikers beweist.

Wir freuen uns natürlich sehr über solch “gute Presse” und möchten ergänzen: Nicht nur in Dormagen können Sie Ihrer Rettungswesten überprüfen lassen, in allen unseren Filialen wird dieser Service angeboten.


/hg

Frühlingserwachen bei AWN!

Die ersten Krokusse zeigen langsam ihre Blüten und das Wetter lädt zum ersten Spatziergang ein, der Frühling erwacht. 

Nicht nur die Natur sondern auch wir wollen den Frühling begrüßen und veranstalten für Sie das große Frühlingserwachen mit vielen tollen Angeboten und Aktionen.

In allen 12 Filialen wartet am 24. März zusätzlich eine Überraschung auf Sie!                                                Kommen Sie einfach vorbei und starten mit uns den Frühling.

Sicher muss das ein oder andere Boot noch aus dem Winterschlaf geweckt werden, wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und beraten Sie gerne von der richtigen Farbwahl bis hin zu den neusten Navigationsgeräten.

 

Moderne Technik auf dem Wasser

Ob sich dieser Artikel zur Aufnahme in unser Sortiment eignet möchten wir zwar bezweifeln. Ein cooles Teil ist es trotzdem und es lohnt sich einige Sekunden abzuwarten, bis das Video beginnt… Klickt mal auf den Link.

http://web.de/magazine/freizeit/sport/14736210.html#.A1000112

Der AWN-Grinder-Cup am 2. und 3. März 2012

Wer holt das Segel am schnellsten dicht? Darüber entscheiden an Bord von Regattaschiffen insbesondere Kraft und Beweglichkeit der Crew.

Testen Sie, ob Sie fit sind für das Volvo-Ocean-Race oder den America´s Cup. 

Dieser Herausforderung können sich Segler und mutige Landratten während unserer Hausmesse am 02.und 03.03.2012 in Hamburg stellen. In Zusammenarbeit mit dem britischen Hersteller LEWMAR wird beim „Grinder Cup“ das Aufholen des Großsegels auf Racing Yachten simuliert.

Am Grinder wird im Wettlauf gegen die Zeit jeweils ein Tages-, sowie am Ende der Hausmesse ein Gesamtsieger ermittelt. Wer mitmachen möchte, muss jedoch nicht nur eine gehörige Portion Sportsgeist mitbringen, sondern sollte sich vorher mit Würstchen und Suppe aus der Gulaschkanone von AWN ordentlich stärken. Neben dem Spaß gibts es natürlich auch was zu gewinnen!

Viel Erfolg wünscht das AWN-Team aus Hamburg.

 

 

Für unsere Power-Boat-Freunde und Race-Fans.

Save the Date !  15. bis 17. Juni 2012 

Das Red Rock Race ist eine gemeinsame Ausfahrt einer Interessengemeinschaft von Offshore Powerboot Enthusiasten. Der Austragungsort Helgoland mit seiner Düne bietet hierfür eine hervorragende Umgebung und Kulisse. (Die rasanten Bilder sind während des SBA Pokerrun 2011 entstanden. © Sven Wiese.)

Aber zunächst geht es am 14. Juni von Bremerhaven über eine Distanz von 50 Seemeilen zu Deutschlands einziger Hochseeinsel, nämlich nach Helgoland. Das Rennen startet dann am nächsten Tag und führt in  Achten um Oberland und Düne. Gut zwei Stunden wird das Spektakel dauern und nach dem Einlaufen wird sich zeigen, wer die wirklich guten Karten hat.

Das Red Rock Race ist der 1. Pokerrun, der offshore auf der Nordsee durchgeführt wird. In Deutschland werden seit dem Jahr 2003, damals erstmalig auf dem Rhein, regelmäßig solche Rennen durchgeführt. Im Vordergrund steht selbstverständlich die Leidenschaft zu Hubraum und Leistung in Verbindung mit der Geschwindigkeit auf dem Wasser. Dennoch wird der Gewinner bei einem Pokerrun eben nicht durch die schwarzweiß karierte Flagge ermittelt, sondern durch ein Pokerblatt, welches an 5 Checkpoints den Crews übergeben wird. Am Ende gilt: Das Team mit dem höchsten Pokerblatt gewinnt.

Also Termin eintragen und auf gutes Wetter hoffen. Das AWN-Team wünscht viel Spaß!

Parkplatzsegeln mit dem BloKart

Für die ganz mutigen unter unseren Young-Ocean-Fans haben wir jetzt das ultimative Sportgerät. Und natürlich für die, die nicht auf den Sommer warten wollen…

Es gibt drei Chassis-Varianten (hochfester Stahl lackiert, Chrom-Molybdän-Stahl, polierter Edelstahl) zwei Mast-Ausführungen (Glasfieber oder Carbon) und die 
Segel wahlweise mit 2, 3, 4 und 5,5m² in 6 veschiedenen Farben. Also genug Auswahl um seinen ureigenen Stil auszuleben. Ab sofort machen wir Probefahrten in unserer Filiale in Hamburg, nach der Messe dann in weiteren Filialen.

 

Auf der Boot in Düsseldorf sind die Flitzer auf dem
AWN-Hauptstand (Halle 12 A49)
und bei Young-Ocean (Halle 17 B79) zu sehen.
Viel Spaß wünscht das AWN-Team.

Boot fahren ohne Führerschein

Wir waren ja schon immer der Meinung, dass der Einstieg in den Motorbootsport über einen Hausbooturlaub eine supergute Idee ist. Jetzt gibt es dafür sogar Boote, die nicht nur schön zu fahren sind, sondern dazu auch noch echt hip aussehen. Also, ein schnittiges Boot fahren geht auch auch ohne Führerschein… zum Beispiel bei Kuhnle-Tours!