Nicht nur für Nachtaktive…

…sondern auch für alle, bei denen es manchmal länger dauert. Man weiß ja nie, ob der Wind einen rechtzeitig vor der Dämmerung zurück bringt.

Kürzlich sprachen wir mit dem Skipper eines Überführungstörns, der mit seiner kleinen und nicht sehr erfahrenen Crew eine Nachtfahrt hinter sich hatte. Das Wetter erforderte mehrmals „alle Mann an Deck!“, -Segelmanöver-.  Wie gut, dass der Skipper die Fallenstopper und Fock-Holepunkte mit unserem selbstleuchtenden Beschriftungskit ausgerüstet hatte. Die noch verschlafene Mannschaft hatte so keine Mühe, den Anweisungen des Skippers schnell und ohne langes Suchen zu folgen. Den verzweifelten Ausruf: “Oh Shit – das war ja das Großfall….oder so ähnlich” haben ja viele von uns sicher schon mal an Bord gehört.

Das AWN Set von 22 selbstklebenden Bezeichnungen für Fallstopper, 28 Aufklebern für die Nummerierung von Fockschienenholepunkte, sowie Hinweisschilder für Gasventile  lässt keine Beschriftungswünsche offen und jeder findet so die richtige Schot. Der Nachtleuchteffekt aktiviert sich durch Tages- oder Kunstlicht und hält über acht Stunden an. Die auf Sicherheitsfolie gedruckten Aufkleber enthalten keine radioaktiven Substanzen und sind wetter-, frost und seewasserfest.

Zum Shop

“Die Kombination von Fallstopperbezeichnung und Holepunktmarkierungen ist nicht nur für  Regattayachten ideal. Auch Charteryachten profitieren beim Segeltrimm am Tag und in der Nacht von den klaren Beschriftungen”, meint Markus Heyseler, verantwortlicher Produktmanager bei A.W. Niemeyer.

/hg

Rettung in der Not

Wenn man Sie braucht sind Sie da! Egal wie schlimm die Situation ist – die gut ausgebildeten Helfer der DGzRS sind immer zu Stelle. Alleine im letzten Jahr haben die Einheiten der Rettungsflotte insgesamt 2106 Einsätze durchgeführt, wovon  1182 für den Wassersport waren.

Allerdings gab es einen Einsatzbericht, der besonders erwähnenswert ist und den wir im Folgenden abdrucken.

 

Rettung aus dem Brandungsgürtel vor Darßer Ort

Der Westsüdwest-Sturm weht mit Stärke neun und bis zu 90 km/h Windgeschwindigkeit, als die Situation an Bord des kleinen Motorkajütbootes lebensgefährlich wird. „Vor uns, hinter uns, neben uns: Ich habe nur noch Wasser gesehen“, erinnert sich Dieter Clasen an bange Momente in den Wellentälern. Bei mehreren Metern Seegang geraten er und seine Tochter Inga Roland am Abend des 29. August 2011 vor dem Darßer Weststrand in eine von Seeleuten besonders gefürchtete Situation: auf Legerwall.

„Brummer“ ist ein zuverlässiges Neun-Meter-Boot. Gebaut als schiffseigenes Rettungsboot hat Clasen viel Vertrauen vor allem in den soliden Rumpf. Am morgen brechen er (70) und seine Tochter (47) nach einem Verwandtenbesuch in Altefähr / Rügen auf, um bei vorhergesagten vier bis fünf Windstärken gegenan den Heimathafen Wismar anzusteuern. „ Ich wusste, dass mein Boot das abkann“, sagt Clasen. Doch es kommt anders. Das Wetter schlägt um. Abends stehen neun Beaufort am Darßer Weststrand. Mit seinem 50-PS-Motor hat „Brummi“ gegenan keine Chance. Bei schlechter Sicht drückt der auflandige Sturm das Boot soweit unter Land, dass es sich nicht mehr aus eigener Kraft freiarbeiten kann – es tanzt auf und ab, wird zum Spielball der Wellen. Legerwall nennen Seeleute diese gefährliche Situation.

Im Brandungsgürtel wirft Clasen Anker. Es gibt kein Vor und Zurück mehr. „Hätten wir den Anker wieder eingeholt, wären wir gestrandet“, schildert er. Trotzdem hat er noch Vertrauen in sein Boot. „Ich hätte die Nacht an Bord verbracht, aber meine Tochter…“Inga Roland kämpft mit schwerer Seekrankheit. Sie verliert mehr Flüssigkeit als die trinken kann. Die Situation wird gefährlich. Clasen hat kein Funkgerät an Bord. Via Handy telefoniert er mit seinem Sohn. Der fackelt nicht lange: Anruf in der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS.

Gegen 19.25 Uhr schrillt auf dem Seenotkreuzer THEO FISCHER/Station Darßer Ort die Alarmglocke. Jeder der vier Rettungsmänner an Bord weiß sofort: Die bevorstehende Fahrt wird alles andere als ein Spaziergang. Rettungen aus der Brandung gehörten schon immer zu den schwierigsten und gefährlichsten Einsätzen der Seenotretter. Alle DGzRS-Einheiten sind deshalb so gebaut, dass sie auch heftige Grundstöße und – Berührungen überstehen: Man weiß ja nie…

Die THEO FISCHER kämpft sich vor Darßer Ort durch hohe Wellen. Trotzdem dauert die Suche vergleichsweise kurz – nicht zuletzt dank der ausgeprägten Revierkenntnis der Seenotretter. Keine 100 Meter vor dem Darßer Weststrand finden sie das kleine Boot, dass im nur 1,5 Meter tiefen Wasser regelrecht tanzt.

Der schwierigste Teil des Einsatzes steht den Seenotrettern jedoch noch bevor. Mit dem flachgehenden Tochterboot STRÖPER nähern sie sich dem Havaristen. Die Übernahme des Skippers und seiner Tochter gestaltet sich schwierig. Dank immer wieder geübter Handgriffe benötigt die erfahrene Tochterboot – Besatzung dennoch nur drei Anläufe, bis die beiden sicher an Bord sind. Zurück geht es auf den Seenotrettungskreuzer.

Die freiwilligen Seenotretter der Station Prerow/Wieck, die sich mit ihrem geländegängigen Allradfahrzeug strandseitig der Unfallstelle genähert hatten, um das Unternehmen von Land aus abzusichern, übernehmen im Nothafen Darßer Ort die völlig erschöpften, durchnässten und unter Schock stehenden Geretteten – nicht ohne bereits trockene Kleidung und eine Unterkunft für die Nacht organisiert zu haben. „Die Hilfsbereitschaft der Seenotretter, auch später an Land, war grenzenlos groß. Ihnen allen gilt unser aufrichtiger Dank!“, ist Clasen noch heute erleichtert. Sein Vertrauen in das zurückgelassene Boot „Brummer“ bestätigte sich: Nach dem Sturm fuhr er es völlig unbeschädigt selbst sicher nach Wismar.

Erneut hat sich bei diesem Einsatz die Notwendigkeit gezeigt, gerade in diesem Bereich der Ostseeküste ein DGzRS – Station vorzuhalten, von der aus die Seenotretter in Notfällen unmittelbar und schnell eingreifen können.

AWN-Kunden und Freunde wissen es: Wir unterstützen die Seenotretter schon seit vielen Jahren und werden das auch gern weiterhin tun.

Die Seenotretter sind immer dankbar für ihre Unterstützung!

Dormagen unter der Lupe


Jonas Banken vom Grevenbroicher Tageblatt hat vor kurzem die awn Filiale unter die Lupe  genommen und geschrieben…. 

Peng! – Laut knallt es, als Burkhard Nyssen an der Reißleine der tiefroten Rettungsweste zieht. Kaum zwei Sekunden später ist sie vollständig aufgeblasen und der Wartungstechniker kann mit seiner Arbeit beginnen. Im Hinterzimmer von AWN, Boots- und Yachtausrüster im Gewerbegebiet Top-West, überprüft der 45-jährige neben Schwimmwesten auch große Rettungsinseln. “Es ist wichtig, dass im Ernstfall die Taschenlampe genug Batterien hat, die Raketen funktionieren und Kleber vorhanden ist, falls die Insel beim von Bord gehen ein Loch bekommt”, erklärt er die Überprüfung der Standardausrüstung einer Offshore-Rettungsinsel. Über 50 solcher zeltähnlichen Schlauchboote und mehr als 1000 Schwimmwesten wartet Nyssen jährlich, wobei auch Vereine und die Dormagener Feuerwehr zu seinen Kunden gehören.

Währenddessen wird vorn im Laden von der Bootstoilette, über den Neoprenanzug bis zum 12-Volt-Fernseher alles angeboten. “Auf dem Schiff hat man schließlich nur eine Batterie als Stromlieferant, dafür müssen die Geräte extra ausgelegt sein”, sagt der Techniker. Nyssens Kollege Frank Grunert ist seit vier Jahren Teil des 9-köpfigen Teams im Geschäft. Der 41-jährige hat sein Hobby zum Beruf gemacht, denn seit dem sechsten Lebensjahr ist er auf Segelbooten zu Hause. “Meine Erfahrung hilft mir, mich in die Probleme der Kunden hinein zu versetzen”, sagt er. Am meisten werden im Geschäft derzeit Farben, Lacke und Schutzmittel verkauft, denn viele der Schiffsbesitzer bringen ein altes Boot wieder in Schuss. Neben dem unbedingt nötigen Equipment bekommt man aber auch Komfortgegenstände, wie Schuhe mit rutschfesten Sohlen, wasserfeste Jacken für Jung und Alt oder bruchsichere Wassergläser, die selbst bei hohem Wellengang ganz bleiben. Dabei kommen die Kunden nicht nur aus Deutschland. Auch Franzosen, Niederländer und Belgier zieht es ins Gewerbegebiet zum Bootsausrüster. Ausschlaggebend für den Standort Dormagen war die Nähe zu Köln und Düsseldorf, sowie zum Rhein und zu den Niederlanden, als sich AWN im Mai 2004 hier niederließ. Der Bootsausrüster, der in zehn Städten seine Filialen hat, sieht sich mit dem Geschäft in Dormagen auch als Dienstleister. “Neben Schwimmwesten und Rettungsinseln warten und reinigen wir auch Bootssegel”, sagt Nyssen. Die sind vom Salz und Sand oft schmutzig und verlieren dadurch ihre Aerodynamik.

Um Ostern herum beginnt wieder die Segelsaison. Das merken die Mitarbeiter schon jetzt, denn viele Bootsbesitzer bringen ihre Schiffe auf Vordermann. Dazu gehört auch die Schwimmwesten warten zulassen, wie die gefüllte Werkstatt des Wartungstechnikers beweist.

Wir freuen uns natürlich sehr über solch “gute Presse” und möchten ergänzen: Nicht nur in Dormagen können Sie Ihrer Rettungswesten überprüfen lassen, in allen unseren Filialen wird dieser Service angeboten.


/hg

Skipper/Eigner dringend gesucht!

Helfen Sie mit und unterstützen Sie das sozialpädagogische Projekt von sunshine4kids für Kinder und Jugendliche in Not. Auch A.W. Niemeyer unterstützt die Hoffnungsflotte mit Geld und Sachspenden.

Bei diesem großartigen und in der Form auch noch nie stattgefundenen Event sollen vom 10.08.2012 – 17.08.2012 über 100 junge TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland auf 16 Schiffen starten – ein Boot für jedes Bundesland.
Den Kinder und Jugendlichen, die an Krebs erkrankt, Heimkinder oder Pflegekinder sind, soll ein Erlebnis geschenkt werden, welches sich prägend und richtungweisend für ihre Zukunft auswirken kann. Indem sunshine4kids ihnen eine fröhliche und unbeschwerte Zeit an Bord beschert, können die Kids die Sorgen und Probleme des Alltags hinter sich lassen, das Erlebte mit Hilfe von Pädagogen und Psychologen verarbeiten und neue Freundschaften schließen.

Haben Sie Lust vom 10.08. – 17.08.2012 die Hoffnungsflotte als Skipper, oder Eigner auf dem Ijsselmeer zu begleiten?  Es werden dringend noch Boote gesucht, die das Projekt unterstützen. 

KNOW-HOW auf höchstem Niveau

Seit Jahren sind wir mit Bobby Schenk, einem der wohl erfahrensten Langfahrtsegler der Welt, freundschaftlich verbunden.

Die Bücher von Bobby stehen traditionell in den Regalen der AWN-Filialen und in unseren Katalogen zum Verkauf. Bobby berät unseren Einkauf schon seit langer Zeit bei allen Themen, die das Blauwasser- und das Langfahrtsegeln angeht. Unsere Kunden profitieren damit von seinen jahr- zehntelangen Erfahrungen als Skipper von Fahrtenyachten und als Weltumsegler.

In diesem Jahr veranstaltet Bobby sein 9. Blauwasserseminar. Es findet am 29. und 30. September auf der INTERBOOT 2012 in Friedrichshafen statt. Auch wenn bis dahin noch ein wenig Zeit ist, hier schon mal der Inhalt und die Referenten. Frühe Anmeldung sichert gute Plätze !

Das Programm ist eine einzigartige Verbindung von bester Seemannschaft, Traditionswissen und Hight-Tech.

Es geht los mit dem Olympiasieger und Weltmeister im FD, Dr. Ekkehard Diesch, der auch den Admirals Cup gewonnen hat und begeisterter Fahrtensegler ist.

Danach zieht Bobby Schenk Bilanz aus den Interviews mit 50 Weltumseglern. Sven Helm und Annette Heydemüller sprechen über ihre Erfahrungen mit dem Elektromotor auf ihrer Weltumseglung und Bobby Schenk schließt den ersten Teil des Seminars mit seinen Praxiserfahrungen über Langfahrtyachten.

Frisch gestärkt geht es in den zweiten Teil, bei den Sie sich von Bobby Schenk über das Leben ohne Steckdose informieren lassen können. Herr Dr. Wilhelm Schmidt macht Sie dann mit den Rechts- und Versicherungsdetails vertraut und Bobby Schenk berichtet über die Verbindungsmöglichkeiten mit der „Aussenwelt“.

Zum Schluss des ersten Tages berichten noch die Bestsellerautoren Peter und Alexandra von Ihrer Reise um die Welt mit Finn auf den selbstgebauten Wharram-Katamaran Risho Maru.

Am Sonntag werde die Teilnehmer nach der Begrüßung durch den Messechef Dirk Kreidenweiß von Sebastian Pieters und Bernhard Witt über die Kostengrenzen eines solchen Unterfangens aufgeklärt.                                                                          Bobby Schenk macht danach auf die Gefahren durch Piraten, sowie die Sicherheitsmöglichkeiten an Bord aufmerksam.

Über die medizinischen Aspekte berichtet Professor Dr. med. Stefan von Sommoggy ausführlich, durch seine Erfahrungen bei der Flugrettung, in der Klinik und auf seinen Saharadurchquerungen. Dr. Michael Sachweh erklärt den Einfluss des Wetters auf die Segelroute und um 14.45 Uhr geht Bobby Schenk nochmals auf die Unterhaltskosten für das Schiff ein. Edmont Friedl der „Knotenspezialist“ gibt Tipps zu Notreparatuen an Rigg, Ruder und Rumpf. Bobby Schenk schließt das Seminar mit Ausrüstungstipps für das Blauwassersegeln. Dies ist ein Seminar, das nicht nur zum Nachmachen anregen soll, sondern auch zum Träumen einlädt.

Bobby Schenk entführt Sie zu den schönsten Orten auf der Welt und hilft Ihnen Ihrem Lebenstraum ein Stück näher zu kommen. Dabei ist er auch ein Mann der Tat und steht ihnen gerne in den Pausen Rede und Antwort.

 

Für alle Fans von Bobby haben wir noch ein besonderes “Schmankerl” ! Wer sich hier im Blog anmeldet und die Skipper-Fibel (Art.Nr.: 611955, 12,90 € plus Versand) bestellt, bekommt sein Exemplar von uns mit persönlicher Widmung von Bobby. Textwünsche für die Widmung werden gern entgegen genommen, die Lieferung dauert aber dann etwas länger.   :-)   

 

 

Frühlingserwachen bei AWN!

Die ersten Krokusse zeigen langsam ihre Blüten und das Wetter lädt zum ersten Spatziergang ein, der Frühling erwacht. 

Nicht nur die Natur sondern auch wir wollen den Frühling begrüßen und veranstalten für Sie das große Frühlingserwachen mit vielen tollen Angeboten und Aktionen.

In allen 12 Filialen wartet am 24. März zusätzlich eine Überraschung auf Sie!                                                Kommen Sie einfach vorbei und starten mit uns den Frühling.

Sicher muss das ein oder andere Boot noch aus dem Winterschlaf geweckt werden, wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und beraten Sie gerne von der richtigen Farbwahl bis hin zu den neusten Navigationsgeräten.

 

Frühjahrsputz für die Segel….man will ja wieder strahlen!

Jeder kennt das, nach einigen Jahren vergilben die Segel, kriegen Stockflecken und haben teilweise schon Schimmel angesetzt. Konventionelle Segelreingung hat das Tuch oft beansprucht und sogar beschädigt.

 

Das weltweit einmalige System ist eine ganz neue Konzeption zur Reinigung und Ver­edelung von Segeln jeglicher Art, einschließlich laminierter Segel und anderem Zubehör aus dem Yachtbereich.

Die „HS9000“ Anlage ist nicht nur weltweit die erste, sondern auch die einzige Konstruktion ihrer Art und ist in der EU, in den USA, Australien und Neuseeland patentiert worden. Durch die Entwicklung dieser Anlage ist nicht nur die pro­fessionelle Reinigung von technisch hochqualitati­ven Segeln in horizontaler Lage möglich, sondern auch die gleichzeitige Veredelung der Segel.

Das System wurde in Zusammenarbeit mit einem internationalen textiltechnologischen Institut über mehr als zwei Jahre an über 150 verschiedenen Segeln, von Fahrten- bis Regat­tasegeln aller Größen entwickelt und ausgiebig getestet, bevor das Verfahren in den Markt eingeführt wurde. Das Segel wird komplett ausgebreitet, horizontal in die Maschine eingeführt und durch die einzelnen Behandlungsschritte geführt.

Durch die Veredelung kann die Nutzungsdauer um bis zu 40% verlängert werden.

Der Prozess beinhaltet die spezifische Behandlung von Flecken, das Einweichen, sowie die Vor- und Hauptreinigung in weichem Wasser. Damit die Segel erneut gegen die klimatologischen und umweltbedingten Einflüsse resistent sind, ist es erforderlich, diese wieder mit schützenden Produkten zu beschichten. Dies geschieht durch das Auftragen von speziellen Harzen, die das Segel wieder wasserabweisend machen und einer Appretur gegen Stockflecken. Schließlich endet der Prozess mit der thermischen Fixierung der aufgetragenen Produkte und der Trocknung.

Alle eingesetzten Behandlungsprodukte sind für die Umwelt unbedenklich. Der gesamte Arbeitsprozess ba­siert auf Wasserbasis und ist in Zusammenarbeit mit einer multinationalen Firma der chemischen Industrie erarbeitet worden.

Neben der Segelreinigung und -veredelung, werden mit ähnlichen Verfahren auch viele andere Zubehörteile aus dem Yacht und Freizeitbereich gereinigt. Hierzu stehen verschie­dene Spezialmaschinen, neue Verfahren und Pro­dukte, die sich ebenfalls erfolgreich bewährt haben zur Verfürung.

Der AWN-Grinder-Cup am 2. und 3. März 2012

Wer holt das Segel am schnellsten dicht? Darüber entscheiden an Bord von Regattaschiffen insbesondere Kraft und Beweglichkeit der Crew.

Testen Sie, ob Sie fit sind für das Volvo-Ocean-Race oder den America´s Cup. 

Dieser Herausforderung können sich Segler und mutige Landratten während unserer Hausmesse am 02.und 03.03.2012 in Hamburg stellen. In Zusammenarbeit mit dem britischen Hersteller LEWMAR wird beim „Grinder Cup“ das Aufholen des Großsegels auf Racing Yachten simuliert.

Am Grinder wird im Wettlauf gegen die Zeit jeweils ein Tages-, sowie am Ende der Hausmesse ein Gesamtsieger ermittelt. Wer mitmachen möchte, muss jedoch nicht nur eine gehörige Portion Sportsgeist mitbringen, sondern sollte sich vorher mit Würstchen und Suppe aus der Gulaschkanone von AWN ordentlich stärken. Neben dem Spaß gibts es natürlich auch was zu gewinnen!

Viel Erfolg wünscht das AWN-Team aus Hamburg.

 

 

Glückliche Gewinner

Nun stehen Sie also fest, die beiden glücklichen Gewinner der Karten für das zweite Langfahrtseminar 2012 auf der Boot Düsseldorf. Das erste findet ja bereits an diesem Wochenende mit über 200 Teilnehmern statt.
Gewonnen haben:
Sebastian Aßhoff
“ Ich bin 36 Jahre alt, verheiratet und Vater einer 7monatigen Tochter. Beruflich bin ich bei der Polizei NRW als Ingenieur für die Einführung des Digitalfunks zuständig. Meine Segelleidenschaft habe ich erst relativ spät entdeckt. Seit 2007 bin ich begeisterter Segler. Hier interessiert mich vor allem das Zwischenspiel von Sport, Technik und Abenteuer. Angefangen hat bei mir alles mit dem SBF See und einem darauf folgenden Ostseetörn auf einer Bavaria 39. Meinen Fokus versuche ich auf das sportliche Fahrtensegeln zu setzten. Allerdings bin ich aufgrund meines Wohnortes auch auf der Kemnade und dem Möhnesee unterwegs. Mit meiner Frau Carina habe ich 2009 den SBF Binnen “nachgeholt” und danach meine Kenntnisse bis zum SKS ausgebaut. Später folgten noch Lehrgänge wie den Pyro-Schein und die Funkkurse: UBI & SRC. Vor einem Törn stellt sich natürlich die große Frage: Was benötige ich eigentlich alles an Segel-Bekleidung und welches Equipment? AWN wurde mir durch meinen Mitsegler nahe gebracht und empfohlen. Zunächst waren der Shop in Bochum und die Messestände auf der BOOT meine ersten Anlaufstellen. Danach wechselte ich aufgrund der Angebotsvielfalt zum Internetshop von AWN. Ob vom Offshore-Segelanzug der Hausmarke, bis hin zum Taschenmesser, habe ich fast meine komplette Ausrüstung über AWN bezogen. Das Blauwasserseminar finde ich sehr interessant, da hier direkt aus der “hautnahen” Praxis u. a. von den Weltumseglern Sönke und Judith Roever berichtet wird. Hier werden Themen referiert, die auch für den “normalen” Fahrtensegler für die Planung und Ausführung von Törns nützlich sind und in Segelschulen so nicht oder nur zum Teil unterrichtet werden. Der abenteuerliche Gesichtspunkt über die Erfahrungswerte einer Blauwasser-Weltumseglung ist natürlich absolut nicht durch “sonstige” Schulungsinhalte zu ersetzen. Vielleicht wird ja hier sogar für mich der Grundstein für einen “größeren” Törn gelegt. Mit meiner Frau Carina und meiner Tochter Lina werde ich die BOOT quasi als Familienausflug besuchen. Der Höhepunkt wird allerdings das Blauwasserseminar am 28.01. und 29.01.12 werden, davon bin ich überzeugt”.
und …
Jens Mach
“Ich wurde das erste Mal auf AWN aufmerksam, als ich auf der Suche nach einem Offshore-Anzug war. Zufällig habe ich auf der Boot 
einen Katalog von AWN entdeckt, in welchem ich zum einen einen geeigneten Anzug gefunden habe. Zum anderen habe ich mit AWN einen naheliegenden Händler gefunden. Mit dem dort erworbenen Anzug bin ich seitdem voll zufrieden.
Mit dem Seminar möchte ich mein Grundwissen weiter ausbauen, damit ich für zukünftige Törns vorbereitet bin. Ich freue mich bereits jetzt sehr auf die Veranstaltung.”  

Segeln in der Mitte von Wien

<Nachrichten aus unserer Filiale in Österreich >
Die österreichischen Finnsegler treffen sich jedes Jahr im Zentrum von Wien, um auf der alten Donau eine Regatta auszutragen. Die alte Donau ist ein Zweig der Donau, der im 19. Jahrhundert aus dem Fluss geschnitten und gestaut wurde. Das Revier hat die Form eines Halbmondes. Die Länge beträgt 4,5 km, ist aber leider in der Mitte durch eine Straßen- und Eisenbahnbrücke unterbrochen und hat eine Breite von 400 m.
Von Hochhäusern umgeben ist es immer wieder eine Herausforderung hier zu segeln. Winddreher von 45 Grad, totale Windstille und ein paar Meter weiter wieder Wind, sind keine Seltenheit. Hier kam man hautnah dieses Spektakel vom Ufer aus mitverfolgen. Mit der U Bahn gelangt man in 5 Minuten in die City um zu shoppen oder sich die Sehenswürdigkeiten der österreichischen Metropole anzusehen.
Es gibt mehrere Yacht Clubs an der alten Donau und eine überraschend hohe Anzahl von Finnseglern. Der Wiener Yachtclub trägt jedes Jahr etliche Regatten aus und ist dabei für seine Gastfreundlichkeit sowie eine perfekte Organisation bekannt.
Beate Zeiner, die Chefin unserer Filiale in Wiener Neustadt, hat die Veranstaltung im letzten Jahr unterstützt und bedauert nur, nicht selbst an den Start gehen zu können, Das Idealgewicht für die Klasse ist min. 90 kg – da müsste sie sich schon fast verdoppeln…  :-)
/das awn-team