Die längste und härteste Amateurregatta im Mittelmeer!

Am 13. Oktober 2012 ging es für das Team von Gerhard Jilek zu der härtesten Amateurregatta im Mittelmeer, dem “Ecker-Cup”! Gerhard Jilek war mit einem erfahrenen Team mit am Start und das Ziel war der Gruppensieg, wie die Niederösterreichischen Nachrichten berichteten.

Leider haben Sie das gesteckte Ziel nicht erreicht und sind in der Gesamtwertung auf Platz 35 und auch in der Gruppenwertung auf Platz 6 gelandet.

Bei einer solch besonderen Regatta sind jedoch die Erfahrungen und Erlebnisse, die das Team in 388 Stunden und 14 Minuten sammeln durfte, die wahren Erinnerungen die man behält.

                                                                                  /hg

Die Leisuer 17 KK ist unser 4. und letzter Kandidat für die Refit Arena. Morgen geht´s los!

Und nun die Kandidatin Nr. 4, eine Leisure 17 KK mit dem Namen „Alegria“. Auch von dieser Dame wollen wir Ihnen ein bisschen was erzählen.

Bootstyp: Leisure 17 KK

Name: Alegria

Baujahr: 1971

Länge: 5,18m

Breite: 2,13m

Verdrängung: 670kg

Geschichte: Nach langer Suche bin ich als erstes Boot zu meinem neuen Eigner gekommen. Durch doch einiger kleinerer Schäden die mein neuer Chef beim Gebrauchtbootkauf übersehen hat, konnte ich nicht gleich in den Einsatz kommen und stand die letzten 5 Jahre auf einem Außenstellplatz. Nun hoffe ich, dass ich durch die Hanseboot Refit Arena wieder soweit klar gemacht werde, um bald wieder in See zu stechen.

Bei unserer letzten Kandidatin sind nachstehende Arbeiten geplant.

- Grundreinigung des Bootes

- Gelcoatflächen aufarbeiten

- GFK- Schaden in der Außenhaut reparieren

- Nicht benötigte Beschläge am Spiegel entfernen, Löcher verschließen

- Spiegel im passenden Farbton anlackieren

 

Dies sind sie nun, unsere Kandidaten für die RefitArena. Wir freuen uns Sie auf der hanseboot zu treffen und Ihnen viele hilfreiche Tipps geben zu können.

Refit Arena – Kandidat Nr. 1

Die Kandidaten für die refitArena auf der hanseboot stehen fest! Nun wollen wir Ihnen die einzelnen Boote vorstellen.Die Östersjön, eine Varianta 65 ist das erste Schiff, das in die Arena darf.

Bootstyp: Varianta 65

Name: Östersjön

Baujahr: 1974

Länge: 6,5maa

Breite: 2,15m

Verdrängung: 760kg

Geschichte: Mit meinen Schwestern gehöre ich wohl zu einer der bekanntesten Kleinkreuzer-Klasse in Deutschland. Doch sind die Jahre nicht spurlos an mir vorbei gegangen. Meine Leiden sind typisch für meine Art und das Team der hanseboot Refit Arena wird mir in vielen Bereichen helfen können.

Folgende Maßnahmen sind in dieser Woche geplant:

- Aufpolieren der Gelcoatflächen

- De/Montage der Beschläge der am Spiegel

- Anlackieren des Spiegels in Farbton der Außenhaut

- Demontage und Ersatz der undichten Aufbaufenster

 

Demnächst finden Sie hier auch unsere weiteren Kandidaten!

Die Hoffnungsflotte kriegt Unterstützung von Hannelore Kraft

Der Verein sunshine4kids e. V. kann sich über eine prominente Schirmherrschaft freuen. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft „beschützt“ die am Freitag den 10.08.2012 in See stechende „Hoffnungsflotte für  Deutschland“. Eine von zahlreichen erlebnispädagogischen Hilfsprojekten der Gründerin Gaby Schäfer. Mit der Hoffnungsflotte segeln in diesem Jahr zahlreiche Kinder auf sechszehn Schiffen für eine Woche über das Ijsselmeer. Das Projekt richtet sich an Kinder/Jugendliche, die an Krebs erkrankt sind, einen Elternteil verloren haben oder in deren Familie ein todkrankes Geschwisterkind zu betreuen ist. Die Kroschke Stiftung und A.W. Niemeyer GmbH unterstützen die Aktion. “Wir sind stolz, dass wir mit der Schirmherrin Hannelore Kraft unserem Projekt ein prominentes Gesicht geben können und damit die Dringlichkeit unserer Arbeit unterstreichen.“ freut sich Frau Schäfer.

Neben den zahlreichen anderen Segelaktionen sticht die „Hoffnungsflotte für Deutschland” einmal jährlich in See, natürlich entstehen für die jugendlichen „Passagiere“ keinerlei Kosten. Die Finanzierung erfolgt durch die Unterstützung von Sponsoren und privaten Spenden. „Hier ist jeglicher Zuwachs gerne gesehen. Wir sind stets auf Spenden – und Sponsorensuche und danken an dieser Stelle schon einmal allen Gönnern der Flotte 2012“, so Gaby Schäfer.

Weitere Infos unter: www.sunshine4kids.de, Kontakt: 0160 7480539.

Die Bordtoilette: Eine etwas “anrüchige” Problemzone.

Einige von uns kennen dies aus leidvoller eigener Erfahrung: Auf dem Wasser ist das schönste Segelwetter – und dann ist das Klo verstopft. Eine stinkende Bescherung!

Allerdings kann man mit ein paar einfachen Maßnahmen diesen Albtraum weitestgehend vermeiden. Hier unsere Tipps:

► Die WC-Ablaufschläuche sollten nach etwa drei Jahren ausgewechselt werden. In jedem Schlauch bilden sich u. a. durch Urinstein Ablagerungen, die den Innendurchmesser stark verringern. Das Pumpen wird schwerer und die Gefahr von Verstopfung erhöht sich. Achten Sie auf die Diffusionsdichtigkeit der neuen Schläuche. Die sind leider nicht billig, aber ein „anrüchiger“ WC-Raum ist nicht lustig.

► Die Gummidichtungen kann man mit einem WC-Öl schmieren, wenn die Pumpe schwergängiger wird. Das Öl schmiert die Kolbenstange und entfernt gleichzeitig noch Salzablagerungen. Falls es beim Spülen quietscht hat sich auch Vaseline bewährt, die fettet auch und schmiert gut.

► Allerdings werden die Gummi- bzw. Verschleißteile im WC und der Pumpe, z. B. Rückschlagventile durch Ablagerungen in ihrer Funktion reduziert und härten häufig aus. Deshalb sollte man sie trotz guter Pflege regelmäßig auswechseln. Entsprechende Dichtungssätze halten wir für Sie bereit.

â–º Die Fasern von “normalem” Klopapier lagern sich ebenfalls an den Innenseiten des WC-Systems ab. Irgendwann ist dann der Durchgang dicht. Hier hilft spezielles zellstofffreies Toilettenpapier von AWN – oder mann muss das Papier getrennt im Müll entsorgen. Das ist allerdings nicht jedermanns Sache

Wer es sich leisten möchte, baut elektrische Bordklos mit eingebautem Zerhacker ein, die den Verstopfungen im Schlauch vorbeugen.

► Beim ersten Pumpen nach ein paar Tagen Abwesenheit von Bord stinkt oft das Spülwasser. Dies liegt in der Regel daran, dass sich Algen im stehenden Wasser im Schlauch gebildet haben, die ihren ganz eigenen „Duft“ abgeben. Je nach Gewässer und Lichtdurchlässigkeit der Schlauchwand wachsen die Algen schneller oder langsamer. Regelmäßige Reinigung oder Austausch der Schläuche können hier helfen. Außerdem gibt es spezielle Spülwasser-Additive (z.B. Purytec von Yachticon)  gegen Ablagerungen, Kalk, Gerüche und Bakterien im gesamten Spülbereich, die gleichzeitig bei jedem pumpen noch angenehme Frische verbreiten.

► Derartige Wartungsarbeiten sollte man am besten im Herbst oder Winter bei niedrigen Temperaturen und ohne „Blasen-Druck“ seitens der Mannschaft ganz in Ruhe durchführen.

Weitere Produkte und Informationen gibt es im aktuellen AWN Katalog auf den Seiten 290 bis 293.

/jr

Eine Ruhmesecke für jedes Kind

Schnappschäkel, Ruderbeschläge, Großfall – Optikinder können vieles gebrauchen, das andere noch nicht mal dem Namen nach kennen. So packten die 14 Kinder der Opti-Trainingsgruppe des Müritz-Segelvereins Rechlin mit Begeisterung und Kennermiene einen großen Karton aus, in dem sich Ausrüstungsgegenstände für das diesjährige Sommer-Segelcamp am Bolter Kanal befanden.

Der Kuhnle-Tours-Förderverein für junge Wassersportler hatte für die Opti-Kids der Südmüritz beim AWN-Marinashop Müritz Ausrüstung im Katalogwert von gut 500 Euro bestellt und damit den Wunschzettel des Vereins komplett abgearbeitet. Gleich nachdem Dagmar Kuhnle die Ausrüstung übergeben hatte, segelten die Kinder und ihre Betreuer zum Trainingslager über die Müritz.

„Optikinder fördern ist eine tatkräftige Korrektur der verfehlten Bildungspolitik unseres Landes. Wo zeigt sich besser, als beim Segeln, wie viele unentdeckte Talente in jedem Kind stecken?“, sagte Dagmar Kuhnle. Beim Segeln zeige sich, dass jedes Kind für irgendeine Facette des Sports ein besonderes Händchen habe, so halte der Sport für jedes Kind eine Ruhmesecke bereit, die es unabhängig von Portemonnaie oder Bildung der Eltern erreichen könne. Gerade im Rechliner Segelverein stand schon immer die sportliche Leistung und die Gemeinschaft der Segler im Vordergrund, deswegen sei der Verein im 60. Jahr seines Bestehens eine der Top-Adressen für Jugendarbeit an der Müritz.

 

/hg

Erfolgreicher Umbau

Vor kurzem erhielten wir Post über die wir uns sehr gefreut haben:

“Ein kleiner Gruß an den Kundenservice. Umbau von einem 15er Jollenkreuzer zu einem Motorboot. Zwei Jahre Bauzeit – ohne Niemeyers Service und Materialien kaum denkbar.

Danke !

Horst-G. Stauß”

AWN unterstützt den Betriebssport SEGELN

Ergo gegen die Deutsche Bank, Eon und Vattenfall gegen die Stadtwerke Hannover und Essen, Lufthansa gegen Airbus, VW gegen Daimler.

Bereits zum dritten Mal werden der Hamburger und der Deutsche Betriebssportverband gemeinsam die Deutschen Betriebssport-Meisterschaften im Segeln (ODBM) veranstalten. Die Wettfahrten dieser Offshore-Regatta werden während der Ostseewoche zwischen dem 4. und 7. Oktober 2012 vor Heiligenhafen ausgetragen. Teilnehmen können Segler aus Unternehmen und Vereinen, die mit einer eigenen oder einer gecharterten Yacht antreten können. Gesegelt wird im Namen des Unternehmens, es geht um nicht weniger als um den Titel „Deutscher Betriebssportmeister im See-Segeln“.

Schon in den ersten beiden Jahren der Veranstaltung waren die Teilnehmerzahlen aus unserer Sicht beeindruckend: Insgesamt 130 Dickschiffe mit mehr als 1000 Aktiven aus ganz Deutschland kamen nach Heiligenhafen. „Gesegelt wird in drei Ligen“, wobei die 3. Liga ausschließlich den Beginnern und Genießern vorbehalten ist. Geplant sind bis zu 8 Wettfahrten“. In der ersten Liga wird nach ORC gewertet. Dort starten auch die besten Segler Deutschlands.

Die Gewinner der ODBM sind als Deutscher Betriebssport Meister im See-Segeln per Wild-card qualifiziert an der Meisterschaft der Meister teilzunehmen. Die Siegerehrung der ODBM wird auf der Hanseboot am Mi, 31.10.12, 18.00 auf der Aktionsbühne offiziell wiederholt.

Wir unterstützen die Veranstaltung gern und wünschen den Organisatoren möglichst viele Meldungen.

 

Weitere Infos unter http://www.odbm-segeln.de/index.php

Im August noch nichts vor mit dem eigenen Schiff?


Es fehlen noch 5 kinderliebe und sozial engagierte Eigner!

Die Hoffnungsflotte, über die wir ja schon mehrfach berichtet haben, soll im August in See stechen und den Kindern ermöglichen einen schönen Sommer zu verbringen. Bisher haben sich schon mehrere nette Skipper und Eigner gemeldet. Trotzdem werden noch dringend 5 Schiffe für dieses tolle Projekt gesucht. Bitte meldet Euch doch bei Interesse bei uns oder direkt bei der Organisation sunshine4kids e.V.!

Die Organisation sunshine4kids e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden, durch kostenlose Segelaktionen, Projekte und andere Events, ihre Lebensfreude zurück zu geben und neue Perspektiven aufzuzeigen. Den Kinder wird eine fröhliche und unbeschwerte Zeit beschert, damit sie ihre teilweise traumatischen Erlebnisse hinter sich lassen können. Zusätzlich haben die Kinder noch die Möglichkeit, sich an Bord Hilfe von Pädagogen und Psychologen zu holen.

Der geplante Törnverlauf sieht so aus:

10.08.2012 um 12 Uhr:

Abfahrt der Busse in 45549 Sprockhövel und Fahrt nach Lemmer.

Die Segelyachten stehen alle in Lemmer bei Thinius Yachtcharter bereit und werden bezogen. Danach folgt auf den jeweiligen Booten für alle eine Sicherheitseinweisung.

(Die Eigner Yachten können sich bereits schon einen Tag vorher dort sammeln)

- Kein Hafenplatz erforderlich

 

11.08.2012:

Morgens Abfahrt nach Urk (Dauer: ca. 4 Stunden).

Sandstrand, Disco, Stadtrally

- Hafenplatz für alle Schiffe  in Urk

 

12.08.2012:

Abfahrt nach Enkhuizen (Dauer: ca. 3 Stunden)

Schöner Strand, Freilichtmuseum (Museumsrally)

- Hafenplatz für alle Schiffe in Enkhuizen Stadthafen reserviert!

 

13.08.2012:

Morgens Abfahrt nach Hindeloopen (Dauer ca: 4 Stunden).

Schwimmbad, Strand, Stadtrally

- Hafenplatz für alle Schiffe in Hindeloopen Innenhafen reserviert!

 

14.08.2012:

Abfahrt nach Makkum (Dauer ca. 2 stunden)

Großes Hoffnungsflotten Fest mit Strand-Picknick, Aufführungen und Musik, Fussballtunier + Siegerehrung.

- Hafenplatz für alle Schiffe  in Makkum reserviert!

 

15.08.2012:

Nachmittags Abfahrt nach Stavoren (Dauer: ca. 2 Stunden)

- Hafenplatz für alle Schiffe  in Stavoren Innenhafen reserviert!

 

16.08.2012:

Tagsüber Aufenthalt in Stavoren.

Strand + Schwimmbad

Nachmittags Rückfahrt nach Lemmer (Dauer ca. 2 Stunden)

Lemmer: Strand, Schwimmbad + Boote sauber machen.

 

17.08.2012:

Boote räumen + reinigen.

Abfahrt der Busse um 10 Uhr von Lemmer nach Deutschland.

 

 

Nie mehr auf Kollisionskurs

Die Mahdi kollidierte mit einer Fähre. Ihre Besatzung hatte Glück.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Berufsschifffahrt massiv entwickelt. Von den anfänglichen 11 Knoten maximaler Geschwindigkeit (nach dem Krieg) bis hin zu heute über 25 Knoten, der bis zu 400m langen Containerriesen.

Die Schiffe sind aber nicht nur schneller und größer geworden sondern gleichzeitig hat sich auch die Besatzungsstärke verringert. Die Crews stehen zudem unter konstanter Anspannung und Zeitdruck. So ist es kein Wunder, dass man im Zusammenhang mit Unfällen auf See immer häufiger vom „Fatigue“ (ein Übermüdungssyndrom) spricht.

Da auch die EU plant, die Kapazitäten der Schifffahrtswege extensiver zu nutzen, wird es in Zukunft auf dem Wasser wohl noch enger zugehen. Die gewollte Zunahme des Güterverkehrs auf dem Wasserweg könnte die Gefahren also zusätzlich erhöhen.

Eine Kollision mit einem Schiff der Berufsschifffahrt bedeutet für uns Freizeitskipper fast  immer unweigerlich den Totalschaden der eigenen Yacht und kann mitunter dramatisch verlaufen. Verkehrsteilnehmer auf dem Wasser können sich nur dann regelkonform verhalten, wenn sie sich auch gegenseitig wahrnehmen können. In diesem Zusammenhang können Yachten heute nicht mehr unter allen Umständen darauf vertrauen, rechtzeitig optisch ausgemacht zu werden. Zusätzlich zur vorgeschriebenen Lichterführung  wird also die eigene Sichtbarkeit auf dem Radar oder mittels AIS (Automatic Identification System) immer wichtiger.

Bei der rechtzeitigen Wahrnehmung einer Yacht durch ein größeres Schiff ergibt sich häufig folgende Situation: Die Entfernung der Dreifarbenlaterne ist von der Profi-Besatzung schwer einzuschätzen, denn sie befindet sich annähernd auf derselben Höhe wie die Brücke und somit optisch auf Höhe der Kimm. Letztlich führt dies dazu, dass eine größere Distanz vorgetäuscht wird. Außerdem ist die Sichtbarkeit der Positionslaternen eingeschränkt, wenn sich hellere Lichtquellen unmittelbar in ihrer Umgebung befinden.

Echomax Radar Target Enhancer

Dazu kommt, das die Radarbeobachtung in klaren und dunklen Nächten bei den Profis meistens nachrangig und auch nur dann erfolgreich ist, wenn die Yacht auf dem Schirm auch gut erkennbar ist, also ausreichend gute Radarreflektion bietet. Bei den Radarreflektoren unterscheidet man passive und aktive Reflektoren. Passive bieten den Vorteil, dass sie keinen Strom verbrauchen, allerdings können die Radarreflektionen häufig nicht von Seegangsechos unterschieden werden und bieten deshalb keine ausreichende Sicherheit. Ein aktiver Radarreflektor (Radar Target Enhancer RTE) hingegen verstärkt das empfangene Signal bei der Rücksendung. Allerdings sollte man trotzdem nicht auf einen passiven Reflektor verzichten, denn dieser funktioniert eben auch dann noch, wenn der Strom ausfällt.

Zusätzliche Sicherheit bietet ein AIS-System, welches mittlerweile wegen der einfachen Anwendbarkeit und dem deutlichen Sicherheitsgewinn zum vorrangigen System auf Sport-Yachten wird. Ein Nur-Empfänger, mit dem man zwar die Daten der anderen Schiffe empfängt, selbst aber nicht sichtbar wird, ist für das Verhalten anderer Schiffe allerdings völlig irrelevant. Prinzipiell ist also ein AIS-Transponder die eindeutig bessere Wahl.

Wenn man als Freizeitskipper auf den vielbefahrenen Schifffahrtsstraßen der Ost- und Nordsee unterwegs ist, ist es natürlich generell sinnvoll, sich über seine Sicherheit Gedanken zu machen. Insbesondere aber dann wenn man auch nachts wahrgenommen werden will. Nur mit wirklich guten Positionslaternen, Radarreflektoren und/oder einem AIS-Transponder, kann man davon ausgehen, dass die Berufschifffahrt die eigene Yacht wahrnimmt und gegebenenfalls rechtzeitig Ausweichmanöver einleitet. So lassen sich gefährliche Kollisionen oder die häufigeren Beinahekollisionen verhindern.

/jr