awn Bochum gratuliert seinem langjährigen Mitarbeiter!

G. Weinberg 2ter von Links

Herr  Weinberg ist nun schon seit Jahren mit Freude und Fachkompetenz für seine Kunden der A.W. Niemeyer Filiale in Bochum da.

Mit 65 Jahren verabschiedet er sich nun in den wohl verdienten Ruhestand. Wir werden den netten Kollegen vermissen und freuen uns, dass er uns weiterhin, ab und zu mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.

Herzlichen Glückwunsch zum wohl verdienten Ruhestand!

/hg

Die Bordtoilette: Eine etwas “anrüchige” Problemzone.

Einige von uns kennen dies aus leidvoller eigener Erfahrung: Auf dem Wasser ist das schönste Segelwetter – und dann ist das Klo verstopft. Eine stinkende Bescherung!

Allerdings kann man mit ein paar einfachen Maßnahmen diesen Albtraum weitestgehend vermeiden. Hier unsere Tipps:

► Die WC-Ablaufschläuche sollten nach etwa drei Jahren ausgewechselt werden. In jedem Schlauch bilden sich u. a. durch Urinstein Ablagerungen, die den Innendurchmesser stark verringern. Das Pumpen wird schwerer und die Gefahr von Verstopfung erhöht sich. Achten Sie auf die Diffusionsdichtigkeit der neuen Schläuche. Die sind leider nicht billig, aber ein „anrüchiger“ WC-Raum ist nicht lustig.

► Die Gummidichtungen kann man mit einem WC-Öl schmieren, wenn die Pumpe schwergängiger wird. Das Öl schmiert die Kolbenstange und entfernt gleichzeitig noch Salzablagerungen. Falls es beim Spülen quietscht hat sich auch Vaseline bewährt, die fettet auch und schmiert gut.

► Allerdings werden die Gummi- bzw. Verschleißteile im WC und der Pumpe, z. B. Rückschlagventile durch Ablagerungen in ihrer Funktion reduziert und härten häufig aus. Deshalb sollte man sie trotz guter Pflege regelmäßig auswechseln. Entsprechende Dichtungssätze halten wir für Sie bereit.

► Die Fasern von “normalem” Klopapier lagern sich ebenfalls an den Innenseiten des WC-Systems ab. Irgendwann ist dann der Durchgang dicht. Hier hilft spezielles zellstofffreies Toilettenpapier von AWN – oder mann muss das Papier getrennt im Müll entsorgen. Das ist allerdings nicht jedermanns Sache

Wer es sich leisten möchte, baut elektrische Bordklos mit eingebautem Zerhacker ein, die den Verstopfungen im Schlauch vorbeugen.

► Beim ersten Pumpen nach ein paar Tagen Abwesenheit von Bord stinkt oft das Spülwasser. Dies liegt in der Regel daran, dass sich Algen im stehenden Wasser im Schlauch gebildet haben, die ihren ganz eigenen „Duft“ abgeben. Je nach Gewässer und Lichtdurchlässigkeit der Schlauchwand wachsen die Algen schneller oder langsamer. Regelmäßige Reinigung oder Austausch der Schläuche können hier helfen. Außerdem gibt es spezielle Spülwasser-Additive (z.B. Purytec von Yachticon)  gegen Ablagerungen, Kalk, Gerüche und Bakterien im gesamten Spülbereich, die gleichzeitig bei jedem pumpen noch angenehme Frische verbreiten.

► Derartige Wartungsarbeiten sollte man am besten im Herbst oder Winter bei niedrigen Temperaturen und ohne „Blasen-Druck“ seitens der Mannschaft ganz in Ruhe durchführen.

Weitere Produkte und Informationen gibt es im aktuellen AWN Katalog auf den Seiten 290 bis 293.

/jr

Erfolgreicher Umbau

Vor kurzem erhielten wir Post über die wir uns sehr gefreut haben:

“Ein kleiner Gruß an den Kundenservice. Umbau von einem 15er Jollenkreuzer zu einem Motorboot. Zwei Jahre Bauzeit – ohne Niemeyers Service und Materialien kaum denkbar.

Danke !

Horst-G. Stauß”

Nie mehr auf Kollisionskurs

Die Mahdi kollidierte mit einer Fähre. Ihre Besatzung hatte Glück.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Berufsschifffahrt massiv entwickelt. Von den anfänglichen 11 Knoten maximaler Geschwindigkeit (nach dem Krieg) bis hin zu heute über 25 Knoten, der bis zu 400m langen Containerriesen.

Die Schiffe sind aber nicht nur schneller und größer geworden sondern gleichzeitig hat sich auch die Besatzungsstärke verringert. Die Crews stehen zudem unter konstanter Anspannung und Zeitdruck. So ist es kein Wunder, dass man im Zusammenhang mit Unfällen auf See immer häufiger vom „Fatigue“ (ein Übermüdungssyndrom) spricht.

Da auch die EU plant, die Kapazitäten der Schifffahrtswege extensiver zu nutzen, wird es in Zukunft auf dem Wasser wohl noch enger zugehen. Die gewollte Zunahme des Güterverkehrs auf dem Wasserweg könnte die Gefahren also zusätzlich erhöhen.

Eine Kollision mit einem Schiff der Berufsschifffahrt bedeutet für uns Freizeitskipper fast  immer unweigerlich den Totalschaden der eigenen Yacht und kann mitunter dramatisch verlaufen. Verkehrsteilnehmer auf dem Wasser können sich nur dann regelkonform verhalten, wenn sie sich auch gegenseitig wahrnehmen können. In diesem Zusammenhang können Yachten heute nicht mehr unter allen Umständen darauf vertrauen, rechtzeitig optisch ausgemacht zu werden. Zusätzlich zur vorgeschriebenen Lichterführung  wird also die eigene Sichtbarkeit auf dem Radar oder mittels AIS (Automatic Identification System) immer wichtiger.

Bei der rechtzeitigen Wahrnehmung einer Yacht durch ein größeres Schiff ergibt sich häufig folgende Situation: Die Entfernung der Dreifarbenlaterne ist von der Profi-Besatzung schwer einzuschätzen, denn sie befindet sich annähernd auf derselben Höhe wie die Brücke und somit optisch auf Höhe der Kimm. Letztlich führt dies dazu, dass eine größere Distanz vorgetäuscht wird. Außerdem ist die Sichtbarkeit der Positionslaternen eingeschränkt, wenn sich hellere Lichtquellen unmittelbar in ihrer Umgebung befinden.

Echomax Radar Target Enhancer

Dazu kommt, das die Radarbeobachtung in klaren und dunklen Nächten bei den Profis meistens nachrangig und auch nur dann erfolgreich ist, wenn die Yacht auf dem Schirm auch gut erkennbar ist, also ausreichend gute Radarreflektion bietet. Bei den Radarreflektoren unterscheidet man passive und aktive Reflektoren. Passive bieten den Vorteil, dass sie keinen Strom verbrauchen, allerdings können die Radarreflektionen häufig nicht von Seegangsechos unterschieden werden und bieten deshalb keine ausreichende Sicherheit. Ein aktiver Radarreflektor (Radar Target Enhancer RTE) hingegen verstärkt das empfangene Signal bei der Rücksendung. Allerdings sollte man trotzdem nicht auf einen passiven Reflektor verzichten, denn dieser funktioniert eben auch dann noch, wenn der Strom ausfällt.

Zusätzliche Sicherheit bietet ein AIS-System, welches mittlerweile wegen der einfachen Anwendbarkeit und dem deutlichen Sicherheitsgewinn zum vorrangigen System auf Sport-Yachten wird. Ein Nur-Empfänger, mit dem man zwar die Daten der anderen Schiffe empfängt, selbst aber nicht sichtbar wird, ist für das Verhalten anderer Schiffe allerdings völlig irrelevant. Prinzipiell ist also ein AIS-Transponder die eindeutig bessere Wahl.

Wenn man als Freizeitskipper auf den vielbefahrenen Schifffahrtsstraßen der Ost- und Nordsee unterwegs ist, ist es natürlich generell sinnvoll, sich über seine Sicherheit Gedanken zu machen. Insbesondere aber dann wenn man auch nachts wahrgenommen werden will. Nur mit wirklich guten Positionslaternen, Radarreflektoren und/oder einem AIS-Transponder, kann man davon ausgehen, dass die Berufschifffahrt die eigene Yacht wahrnimmt und gegebenenfalls rechtzeitig Ausweichmanöver einleitet. So lassen sich gefährliche Kollisionen oder die häufigeren Beinahekollisionen verhindern.

/jr

…unsere Olympiamädels !

Wir haben von Annika und Vicky einen Bericht über ihre bisherige Saison bekommen. Und das sieht doch wirklich vielversprechend aus!

Das Training im Süden hat sich ausgezahlt, denn wir haben bei der Europameisterschaft in Roses/ Spanien vom 28.04.-1.5. Bronze geholt!

Neues Team, neue Bootsklasse – dementsprechend chaotisch starteten wir unser erstes Frühjahrstraining im Januar in Barcelona allein. Auch im Februar kamen kaum Trainingspartner und wir arbeiteten erneut 10 Tage nahezu allein an unserem Bootsgefühl für den Skiff. Im März konnten wir dann endlich, in Kooperation mit dem Kieler Yacht Club, eine Woche in Palamos/ Spanien mit zwei weiteren deutschen 29erXX Teams trainieren. Trainer Patrick Böhmer gestaltete ein sehr intensives und abwechslungsreiches Training. Wir haben viel gelernt und hatten Spaß.

Danach fuhren wir nach Cavalaire/ Frankreich zum Eurocup, unserer ersten Regatta im Skiff. Doch schon am zweiten Trainingstag hatten wir viel Wind und Welle und bei einer Kenterung verletzte sich Vicky am Fuß. Die Regatta musste für uns leider ausfallen. Vicky lief 2 Wochen an Krücken, Röntgen und MRT diagnostizierten letztlich eine starke Prellung. Glück gehabt!

Am 24.4. ging es für uns dann wieder nach Spanien zur EM, Vicky war gerade seit 4 Tagen ihre Krücken los und leider noch humpelnd unterwegs. Mit wenig Training unmittelbar im Voraus und noch etwas gehandicapped starteten wir also in die Europameisterschaft – unsere erste Regatta. Wir segelten insgesamt 13 Rennen an 4 Tagen, nur eines der Rennen wurde bei Leichtwind entschieden, ansonsten segelten wir bei 17-20 Knoten und ganz schön großer Welle. Auch wenn wir zum Teil noch etwas wackelig unterwegs waren und so einige Patzer dabei hatten, hielten wir das Boot gut unter Kontrolle. Die beiden Däninnen waren noch nicht zu schlagen, ihr Trainingsvorsprung war einfach zu groß. Gegen alle anderen Nationen konnten wir uns, wenn auch nur knapp, durchsetzen. Wir wurden Dritte und holten uns somit einen Platz auf dem Treppchen. Das Training und die EM haben super viel Spaß gemacht und am Ende einen erfolgreichen Abschluss gefunden. Wir sind sehr zufrieden.

Jetzt sind wir wieder zurück in Kiel und wollen im Training fleißig an all den Dingen arbeiten, die es noch aufzuholen gilt. Als nächstes freuen wir uns auf das „Heimevent“ – die Kieler Woche.

Wir bedanken uns bei allen, die uns in unserem neuen Projekt unterstützen!

Viele Grüße,

Vicky und Anika

PS: Am 4. Mai entschied die ISAF, den Mackay FX als Damen Skiff für die Olympischen Spiele 2016 auszuwählen! Wir freuen uns riesig auf diese Herausforderung und wollen nach der WM im 29erXX im September umsteigen!

Der Vegesacker Ruderverein macht es vor: Schwimmhilfen oder Rettungswesten sind für Ruderer beim Wintertraining pflicht

AWN ist natürlich Mitglied im Fachverband Seenotrettungsmittel (FSR). In diesem Zusammenhang erreichte uns folgende Meldung, die wir natürlich gerne unterstützen.

Ralf-Thomas Rapp, Vorsitzender des Fachverband Seenot-Rettungsmittel e. V. (FSR), findet, die in der Satzung verankerte Vorschrift, dass zumindest während des Wintertrainings Rettungswesten beziehungsweise Schwimmhilfen angelegt werden müssen vorbildlich.

Grand Valley State University

„Wir freuen uns, dass ein derart umsichtiges Verhalten  auch ohne gesetzliche Vorgaben erreicht werden konnte“, so Rapp weiter. Der FSR legt allen anderen Ruder- und Kanuvereinen nahe, ähnliche Regelungen zu treffen. Der FSR-Vorsitzende sagte: „Steht die Vorschrift in der Satzung, befindet sich der Vereinsvorstand bei Unglücksfällen in punkto Haftung auf der sicheren Seite.“  Auch die anderen Bremer Vereine wie der Ruderclub Hansa, der Bremer Ruderclub v. 1882 und der Bremer Sport-Club, Abteilung Rudern wollen ihre Ruderordnungen mit dem Passus ergänzen oder haben es bereits getan:  Beim Winterrudern  vom 15. November bis 15. März müssen alle Sportlerinnen und Sportler unter 18 Jahren Rettungswesten angelegt haben. Den Älteren wird das Tragen der Westen sehr empfohlen.

Die Dienstgruppe Sportschifffahrt der Direktion Wasserschutz- und Verkehrspolizei Bremen hat in der jüngsten Zeit erhebliche Anstrengungen unternommen, um Ruderer auf die Problematik aufmerksam zu machen. Dazu Polizeioberkommissar Holger Knauer: „Wir hatten zahlreiche Unfälle verzeichnen müssen, bei denen Ruderer ins kalte Wasser stürzten. Zwar kam es nicht zu schlimmen Personenschäden, doch die Ereignisse waren Grund genug, in die Informationsoffensive zu gehen“.

Holger Knauer hält automatische Rettungswesten für sinnvoll, wenn Ruderer, Kajak- oder Kanufahrer allein unterwegs ist. Bei Fahrten mit mehreren Personen sollten zumindest Schwimmhilfen angelegt werden. Die Wasserschutzpolizei Bremen schult die Vereinsmitglieder im Rahmen ihrer „Skippers Sicherheitstipps“.

Dormagen unter der Lupe


Jonas Banken vom Grevenbroicher Tageblatt hat vor kurzem die awn Filiale unter die Lupe  genommen und geschrieben…. 

Peng! – Laut knallt es, als Burkhard Nyssen an der Reißleine der tiefroten Rettungsweste zieht. Kaum zwei Sekunden später ist sie vollständig aufgeblasen und der Wartungstechniker kann mit seiner Arbeit beginnen. Im Hinterzimmer von AWN, Boots- und Yachtausrüster im Gewerbegebiet Top-West, überprüft der 45-jährige neben Schwimmwesten auch große Rettungsinseln. “Es ist wichtig, dass im Ernstfall die Taschenlampe genug Batterien hat, die Raketen funktionieren und Kleber vorhanden ist, falls die Insel beim von Bord gehen ein Loch bekommt”, erklärt er die Überprüfung der Standardausrüstung einer Offshore-Rettungsinsel. Über 50 solcher zeltähnlichen Schlauchboote und mehr als 1000 Schwimmwesten wartet Nyssen jährlich, wobei auch Vereine und die Dormagener Feuerwehr zu seinen Kunden gehören.

Währenddessen wird vorn im Laden von der Bootstoilette, über den Neoprenanzug bis zum 12-Volt-Fernseher alles angeboten. “Auf dem Schiff hat man schließlich nur eine Batterie als Stromlieferant, dafür müssen die Geräte extra ausgelegt sein”, sagt der Techniker. Nyssens Kollege Frank Grunert ist seit vier Jahren Teil des 9-köpfigen Teams im Geschäft. Der 41-jährige hat sein Hobby zum Beruf gemacht, denn seit dem sechsten Lebensjahr ist er auf Segelbooten zu Hause. “Meine Erfahrung hilft mir, mich in die Probleme der Kunden hinein zu versetzen”, sagt er. Am meisten werden im Geschäft derzeit Farben, Lacke und Schutzmittel verkauft, denn viele der Schiffsbesitzer bringen ein altes Boot wieder in Schuss. Neben dem unbedingt nötigen Equipment bekommt man aber auch Komfortgegenstände, wie Schuhe mit rutschfesten Sohlen, wasserfeste Jacken für Jung und Alt oder bruchsichere Wassergläser, die selbst bei hohem Wellengang ganz bleiben. Dabei kommen die Kunden nicht nur aus Deutschland. Auch Franzosen, Niederländer und Belgier zieht es ins Gewerbegebiet zum Bootsausrüster. Ausschlaggebend für den Standort Dormagen war die Nähe zu Köln und Düsseldorf, sowie zum Rhein und zu den Niederlanden, als sich AWN im Mai 2004 hier niederließ. Der Bootsausrüster, der in zehn Städten seine Filialen hat, sieht sich mit dem Geschäft in Dormagen auch als Dienstleister. “Neben Schwimmwesten und Rettungsinseln warten und reinigen wir auch Bootssegel”, sagt Nyssen. Die sind vom Salz und Sand oft schmutzig und verlieren dadurch ihre Aerodynamik.

Um Ostern herum beginnt wieder die Segelsaison. Das merken die Mitarbeiter schon jetzt, denn viele Bootsbesitzer bringen ihre Schiffe auf Vordermann. Dazu gehört auch die Schwimmwesten warten zulassen, wie die gefüllte Werkstatt des Wartungstechnikers beweist.

Wir freuen uns natürlich sehr über solch “gute Presse” und möchten ergänzen: Nicht nur in Dormagen können Sie Ihrer Rettungswesten überprüfen lassen, in allen unseren Filialen wird dieser Service angeboten.


/hg

Internationale Bodenseewoche in Konstanz vom 31. Mai – 3. Juni

Auch wenn es für die meisten von uns nicht grad “um die Ecke” ist, möchten wir hier auf eine besondere Veranstaltung hinweisen. Nicht nur die vielen Traditionsboote, sondern auch das besondere Flair am Bodensee sind doch allemal eine Reise wert. Für 4 Tage ist der historische Altstadthafen von Konstanz Kulisse für eine der ältesten und bedeutendsten Wassersportveranstaltungen zwischen Kiel und Genua.

Seit mehr als 100 Jahren hat sich die Internationale Bodenseewoche als gesellschaftlicher Treffpunkt von Wassersport-Enthusiasten und Oldtimerliebhabern in der Region etabliert. Jedes Jahr zum Start der Wassersportsaison nutzen über 1000 Teilnehmer und knapp 80.000 Besucher diese einzigartige Plattform für Begegnungen und sportlichen Wettkampf.

Ein buntes Hafentreiben mit kulturellen und sportlichen Veranstaltungen – Segelregatten, Ruderwettkämpfen, Wasserski-Cups, Hafenkonzerten und Shows – lädt zum gemütlichen Flanieren ein. Über 150 klassische Mahagoni-Yachten, moderne Hightech-(Carbon)-Racer und Renn-Katamarane, schnittige Motorboote und historische Dampfboote sowie funkelnde Oldtimer-Automobile lassen den Konstanzer Hafen in südländisch maritimem Flair erstrahlen.

Wir wünschen der Veranstaltung und allen Besuchern viel Spaß.

Euer AWN-Team.

 

Frühjahrsputz für die Segel….man will ja wieder strahlen!

Jeder kennt das, nach einigen Jahren vergilben die Segel, kriegen Stockflecken und haben teilweise schon Schimmel angesetzt. Konventionelle Segelreingung hat das Tuch oft beansprucht und sogar beschädigt.

 

Das weltweit einmalige System ist eine ganz neue Konzeption zur Reinigung und Ver­edelung von Segeln jeglicher Art, einschließlich laminierter Segel und anderem Zubehör aus dem Yachtbereich.

Die „HS9000“ Anlage ist nicht nur weltweit die erste, sondern auch die einzige Konstruktion ihrer Art und ist in der EU, in den USA, Australien und Neuseeland patentiert worden. Durch die Entwicklung dieser Anlage ist nicht nur die pro­fessionelle Reinigung von technisch hochqualitati­ven Segeln in horizontaler Lage möglich, sondern auch die gleichzeitige Veredelung der Segel.

Das System wurde in Zusammenarbeit mit einem internationalen textiltechnologischen Institut über mehr als zwei Jahre an über 150 verschiedenen Segeln, von Fahrten- bis Regat­tasegeln aller Größen entwickelt und ausgiebig getestet, bevor das Verfahren in den Markt eingeführt wurde. Das Segel wird komplett ausgebreitet, horizontal in die Maschine eingeführt und durch die einzelnen Behandlungsschritte geführt.

Durch die Veredelung kann die Nutzungsdauer um bis zu 40% verlängert werden.

Der Prozess beinhaltet die spezifische Behandlung von Flecken, das Einweichen, sowie die Vor- und Hauptreinigung in weichem Wasser. Damit die Segel erneut gegen die klimatologischen und umweltbedingten Einflüsse resistent sind, ist es erforderlich, diese wieder mit schützenden Produkten zu beschichten. Dies geschieht durch das Auftragen von speziellen Harzen, die das Segel wieder wasserabweisend machen und einer Appretur gegen Stockflecken. Schließlich endet der Prozess mit der thermischen Fixierung der aufgetragenen Produkte und der Trocknung.

Alle eingesetzten Behandlungsprodukte sind für die Umwelt unbedenklich. Der gesamte Arbeitsprozess ba­siert auf Wasserbasis und ist in Zusammenarbeit mit einer multinationalen Firma der chemischen Industrie erarbeitet worden.

Neben der Segelreinigung und -veredelung, werden mit ähnlichen Verfahren auch viele andere Zubehörteile aus dem Yacht und Freizeitbereich gereinigt. Hierzu stehen verschie­dene Spezialmaschinen, neue Verfahren und Pro­dukte, die sich ebenfalls erfolgreich bewährt haben zur Verfürung.

AWN-Wörterbuch: Deutsch <> Schwitzerdütsch

Hier nun das bereits angekündigte Verzeichnis der von unserem Team aus Norddeutschland inzwischen erlernten “alpenländischen” Vokabeln:

Anken <> Butter, Auffahrt <> Christi Himmelfahrt, Aufstellen <> aufmuntern, Badi <> Freibad, Baumnuss <> Walnuss, Beiz, Beizer <> Kneipe, Kneipenwirt

Beseli und Schüüfeli <> Handfeger und Kehrblech, Billet <> Ticket, Eintrittskarte, Bodehochzig <> Beerdigung, Camion <> Lastwagen, Einnachten <> Nacht werden

Einvernahme <> Verhör, Finken <> Hausschuh, Garage <> Autowerkstatt, Glacé <> Speiseeis, Eiscreme, Chuchi <> Küche, Chuchichaschte <> Küchenschrank

Coiffeur <> Friseur, Duvet <> Bettdecke, Eierschwämmli <> Pfifferling

Zmittag <> Mittagessen, Zmorge <> Früstück, Znacht <> Abendessen, Nachtmahl Znüni <> Zweites Frühstück, Zvieri <> Mahlzeit am Nachmittag

Lavabo <> Waschbecken, Legi <> Studentenausweis, Matura <> Abitur

Müesli <> Müsli, Müsli <> Mäuschen, Mäuslein

Grillieren <> grillen, Gotte, Götti <> Patentante, Patenonkel

Gurtentrage-Obligatorium <> Anschnallpflicht

Karette <> Schubkarren, Langensee <> Lago Maggiore, Rohrgebrechen <> Rohrbruch

Dies wissend, ist also ein Besuch zur Eröffnung unserer Filiale in Zürich am kommenden Wochenende, völlig gefahrlos und bequem möglich !  Wir freuen uns auf unsere Kunden in der Schweiz und wünschen Rolf Frey und seinem Team eine tolle Eröffnungsparty.

/mo