Antifouling

Antifouling

Antifouling bei Booten und Yachten

Sobald das Boot im Winterlager an Land ist, stellt sich auch die Frage nach einem neuen Antifouling. Mithilfe dieses speziellen Anstrichs für das Unterwasserschiff wird die Ansiedlung von sessilen Organismen wie Miesmuscheln, Seepocken und Entenmuscheln am Schiffsrumpf verhindert. Gleichzeitig verbessern Antifouling-Farben auch den Reibungskoeffizienten. Früher fanden vor allem Antifouling-Produkte Verwendung, deren Umweltverträglichkeit nicht eindeutig positiv ausfiel. Bei den Produkten von AWN können Sie sich sicher sein, dass nur die neuesten und zugleich umweltfreundlichen Produkte renommierter Hersteller wie VC, Hempel und International verkauft werden.

 

Das richtige Antifouling finden

Es ist zu beachten, dass nicht jedes Antifouling-Produkt sich für jeden Anwendungsbereich eignet. Die Art des Bewuchses und die Bewuchsform hängen sehr stark davon ab, in welchen Gewässern das Boot eingesetzt wird. Das zu verwendende Antifouling-Produkt ist abhängig von der Wasserqualität und der Temperatur. Neben der Schadstoffbelastung des Gewässers ist auch die Unterscheidung zwischen Süß- und Salzwasser ein wichtiger Einflussfaktor für die Wahl des richtigen Antifoulings. Darüber hinaus spielen die Baumaterialien des Schiffes, die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit, die Fahrzeit und die Verarbeitung des Schiffsrumpfes eine wichtige Rolle des richtigen Antifoulings.

 

Diese Antifouling-Arten gibt es

Für Boote, die sich sehr viel bewegen, gibt es speziell selbstpolierende Antifouling-Produkte, die sich durch die stetige Freisetzung der schützenden Biozide innerhalb des Antifoulings auszeichnen. Sogenannte Hart-Antifoulings eignen sich besonders für Boote, die hohe Geschwindigkeiten erreichen oder lange Zeit im Wasser liegen. Dünnschicht-Antifoulings hingegen erzeugen eine so glatte Oberfläche, dass Muscheln, Pocken und Co keine Gelegenheit haben, sich darauf festzusetzen. Auch Propeller, Z-Antrieb und Außenborder befinden sich im Wasser und sollten mit einem entsprechenden Schutz versehen werden. Aus diesem Grund führen wir spezielle Propeller-Antifoulings. So bleibt Ihr Antrieb stets funktionstüchtig.

 

Antifouling Farben richtig aufbringen

Vor dem Auftragen der Antifouling-Produkte muss der Schiffsrumpf (Stahl, Gfk oder Blei) zunächst überarbeitet werden. Dabei gilt im Allgemeinen, dass die Antifouling-Farben nur auf einen trockenen, fettfreien und sauberen Untergrund aufgetragen werden können.

Weiche Schichten werden abgebeizt, härtere müssen abgeschliffen werden. Für eventuelle Schadstellen muss vor dem Einsatz der Antifouling-Farben zunächst eine Reparatur mit Polyester- und Epoxidharz erfolgen. Erst im Anschluss kann das gewählte Antifouling durch einen Pinsel aufgebracht werden. Wenn der alte Anstrich noch fest und intakt ist, dann muss er nur von seinem Bewuchs befreit und angeschliffen werden, bevor die Antifouling-Farbe mit einem Pinsel aufgetragen werden kann.