UKW-Funkanlagen

UKW-Funkanlagen

UKW Funkanlage – Seefunk und Binnenschifffahrtsfunk

Für die Kommunikation und Sicherheit an Bord von Sportschiffen empfiehlt das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH ) für küstennahe Fahrt die Ausrüstung mit einer eine UKW-Funkanlage mit DSC (digitaler Selektivruf). Das Mobiltelefon ist keinesfalls als Ersatz geeignet, zum einen wegen der geringen Reichweite und zum anderen handelt es sich hier immer um eine 1:1-Verbindung, bei der die Telefonnummer bekannt sein muss. Die Kommunikation mit den Rettungseinheiten über das Handy ist ebenfalls nicht möglich.

Im Internationalen UKW-Seefunk hingegen erreicht ein Notruf auf Kanal 16 je nach Antennenhöhe alle Schiffe und Küstenfunkstellen im Umkreis von ca. 30 sm (ca. 56 km). Der Distress-Alarm über DSC auf Kanal 70 hat ca. 20 % mehr Reichweite. Mit der Einführung des GMDSS (Global Maritime Distress and Safety Systems sind alle UKW-Seefunkgeräte mit DSC ausgestattet, mittlerweile sogar mit integriertem GPS, so dass im Seenotfall allein mit dem Drücken der Distress-Taste der DistDistress DSC Alarm mit folgenden Inhalten ausgesendet wird:

  • MMSI Nummer (=Schiffsidentifikationsnummer)

  • Position (Lat/Lon
  • Zeit (in UTC)

Als zusätzliche Möglichkeit ist über das Menü die Art des Notfalls auswählbar

  • Art des Notfalls (ist über das Menü auswählbar, erfordert jedoch gute Kenntnisse in der Bedienung der Anlage9